1672-1733.
Am 2. August 1672 dem Stadtarzte Johann Jakob Scheuchzer zu Zürich von seiner Frau, einer Barbara Fast, geboren, besuchteJohann Jakob Scheuchzer die Schulen seiner Vaterstadt, ohnejedoch von dem in denselben genossenen Unterrichte, der damalszu ausschließlich die alten Sprachen und die Einleitung in dieTheologie berücksichtigte, besonders angesprochen zu werden^).Seine natürliche Neigung und die Vom Vater erhaltene Anregunglenkten frühe seinen ganzen Sinn auf die Natur- und Heilkunde,und nach dieser Richtung bot ihm das Zürcherische Gymnasium,etwa mit Ausnahme des Unterrichtes, den ihm Johannes Herrli-berger in der Mathematik?) und Salomon Hottinger in der Physik^)
1) Für Scheuchzer habe ich namentlich, und mit Erlaubniß des Verfassers zumTheil sogar wörtlich, die treffliche Arbeit benutzt, welche mein verehrter Freund,Herr Quästor I, I, Siegfried von Zürich, im Jahre 1863 der technischen Gesell-schaft in Zürich vorgetragen hat. Außerdem die Biographien, welche Bourguct indie Jahrgänge <733 und 1734 des Nsreurs Suisss und Cuvicr in die MoZrgpNisuuivsrsslls einrückten, — verschiedene Mscpt. der Zürcher Stadtbibliorhek rc.
2) Vergleiche?sz. -168.
3) Salomon Hottinger (6. Juni -1649 bis 27. Oktober -1713), ein Sohn deskSA. 108 erwähnten unglücklichen Professor Johann Heinrich Hottinger , und,durch seine Tochter Elisabeth, Großvater des berühmten Bürgermeister Hans Kon-rad Heidegger (1710—1778), wurde 1691 Professor der Physik, und gab in dieserStellung verschiedene Dissertationen über OrvstnIIoloZis, Urontologis, rc. heraus.Ferner hat man von ihm- ?t>;sieu Aeosrslis st spseislis suxls Uislorismorsstionis 6X Oen. I, -kurier 1706 in 4. ; kiisrnaus 4.rA0vju-Lsck6NS68 oderBeschreibung der warmen Bäder insgemein und des Bades zu Baden insbesondere,Baden -I7»2 in 8 ., ic. Er hatte den Ruf großer Gelehrsamkeit, Erfahrung und