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Jakob FLsi.
kamend wir auff die Oberste Höhe des Bergs wo wir das Neuwe Lochzu sehen Bekamend, welches Sehr tieff und umb etwas heßlich an-zusehen. In dem alles daherum gelb Roht und Schwarz durch einanderen aussihet, auch an etlichen Orthen Rauch auffgehet, zuunderst in dem Loche aber Sahend wir ein kleine flamm. Unser^vticxusrius führte uns an einen ohrt, da der Berg einen Riß hate.In denselben sahend einen Rauch, an welches Statt man zu Nachtein Blauwes feur sihet. Wir gespührtend und Empfundend aldaeine Sehr große Hiz, inmaßen wir ein saklen dabey angezündet.Jnzwüschen befundend wir daß das Sand, darin» wir zu gehen hal-tend, sehr scharpf wäre, in dem Meine Stiffel ganz roht darvonwurdend und nach darzu die näht an etlichen ohrten Verrissen wur-dend. Im hin und wider gehen auff dem Berg mochtend wir dieHiz durch die Sollen hindurch leicht gespühren, indem wir zimlichewärme empfundend i das Loch ist obenhar von einem zimlich weitenUmbkreiß, so daß man wohl ein halb viertel Stund Zeit brauchteEhe mann dasselbe umbgangen hatte. — In dem wir mit Beschau-wung dieses Bergs Beschäfftiget warend, wehete ein zwaren Starkerdoch nach angenehmer Kühler Lufft, welcher bey der großen Hizwelche uns theils daß Schöne weiter theils der Berg verursacht, wohlzu statten käme, dann wir ohne denselben vil mehr beschwehrltchkeitauszustehen gehabt hettend. Wir sahend ab diesem Berg gar deut-lich wie in der Stadt Ngpoli, zu Ehren des h. Ugrtiui, auff allen(lustsllöll die Stuck gelößt wurdend. Wir genossend Sonsten aucheiner trefflichen Schönen Aussicht auff disem Berg, nicht nur überdie vorgedachte Stadt Ngpoli hin Sonder weit in das umligendeLand, vornehmlich aber in das Meer hinaus. Als wir disen BergVöllig Besichtiget, auch zur gedächtnuß etliche außgebrant Steindesgleichen andere annoch heiße Schwefelstein mit uns genehmen,kamend wir in einer guten Viertel Stund wider hinunder an den fußdes Bergs, alda seztend wir uns wider auff unsere pferdt undkamend in B/e Stund zurük nach blgpoli."