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Joh. Rudolf Meyer.
ständig für Meyer arbeitete"), bildete sein topographisches Talentimmer mehr aus, und lieferte, ohne viel Wesen zu machen, dieschwierigsten Partien "), — Weiß spielte dagegen mehr den Ober-ingenieur, und ließ es sich vorzüglich angelegen sein, dem ganzenUnternehmen einen rechten Glanz zu verschaffen, und Von diesemeinen gehörigen Theil auf sich selbst zurückstrahlen zu lassen. Alsjedoch 1796 das erste Blatt des Meyer'schen Atlas erscheinen sollte,und Weiß dasselbe in seiner großartigen Manier als eine trigo-nometrisch aufgenommene und in stereographischer Projektion ge-zeichnete Karte öffentlich ankündigte, wurde Tralles, der bis dahinWeiß immer noch an die Hand gegangen war, über diese Auf-schneiderei ärgerlich, und bestritt Weiß öffentlich das Recht, seinerKarte solche Titel beizulegen. Weiß wußte zu seiner Vertheidi-gung nichts Besseres, als Tralles des Eigennutzes zu zeihen undüberhaupt seinen Charakter zu verdächtigen, und so entspann sicheine, bei der großen Heftigkeit beider Kämpfer eben nicht sehrdelikate literansche Fehde"), die nicht eher ruhte, als bis sichdie Oekonomische Gesellschaft in die Sache mischte, Tralles ver-theidigte und an Weiß die bestimmte Forderung stellte, die mathe-matische Grundlage seiner Karte vorzulegen, riioiiisiit
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11) Er vertrug sich, wie es scheint, nicht mehr mit Weiß; denn Meyer schriebihm am 26. April 1790: »Denket nur nicht, daß Euch Hr. Weiß einen Fingerkrümmen wird, — allem Ansehen nach werdet Ihr ihn nur nie sehen und an-treffen, und wenn Ihr dann die Sachen hier zusammentraget, so will ich Eucheinen guten Platz im Schloß geben, wo Ihr nach Euerm eignen Willen arbeitenkönnt."
12) Vergl. Note L2.
13) ksuills Wavi8 äs I-sussims, Loüt 1796 Ä Lvril 1797.