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», wünschte seinen Planeten Osi'68 köräinsiiäsg zunennen, während ihn z. B. Bonaparte, der sich sehr für dieEntdeckung interesstrte, Juno geheißen wissen wollte, Lalande«her, der auch Uranus immer als die kisiisls cilllorsodsl be-zeichnete, auf dem Namen Piazzi bestand. Obschon aber Letzterermit der ihm eigenthümlichen Anmaßung an Zach schrieb: «1sus eonssntirni sgmnis ü ütsr ä ootts plansks Is nom äsillon sisvs /'«arrr, pour ^ lusttis <zui n'ost risn pour
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loi8, L6 u'sst piu8 lisll gissoul'ällui. 1,68 VOM8 nvgisnt czusi-czu68 konäsm6N8, Ü8 n'sll out plus äu tont», — wurde dennochschließlich die Vom Entdecker vorgeschlagene und zu den frühernPlanetennamen passende Bezeichnung allgemein angenommen, —der Name Juno aber später dem zweiten der drei Gefährten zu-gelegt, die Ceres in den Jahren 1802 bis 1807 durch Olbers und Harding erhielt, während der erste und dritte Pallas undVesta genannt wurden. Wenn schon Zach in Anerkennung derFolgen der Piazzi 'schen Entdeckung ausrief: «8nn8 Osi'68 poiutäs kgiin8, äs lunvu, äs Vs8tn», — so haben wir jetzt, wodurch die Entdeckungen der letzten Dezennien der merkwürdigeAsteroiden-Ring zwischen Mars und Jupiter für uns zu Tagegetreten ist, mit doppelter Dankbarkeit an den Mann zurückzu-denken, durch dessen beharrliche Arbeit der erste Grund zu dieserneuen Erkenntniß gelegt worden ist, zumal wir dadurch auch andessen seltene Bescheidenheit-^) und Liebe zu der Wissenschaft
St) Ein Zeugniß für Piazzi's Bescheidenheit legt auch der Umstand ab, daßer nie erlauben wollte sein Porträt aufzunehmen, und daß dieses förmlich erschli-chen werden mußte, indem, wie in der Note l erwähnten Zeitschrift berichtet wird,Piazzi's Gehülfe Giuseppe Pilaii einen jungen Maler Farina unter verschiedenenVorwändcn wiederholt zu ihm führte, bis es diesem gelungen war die Züge desberühmten Astronomen ganz naturgetreu festzuhalten. Ueber daS Bild selbst, dasin London gestochen worden sein soll, wird gesagt: „Piazzi sitzt in diesem Bilde anseinem gewöhnlichen Schreibtische; links sieht man seine Bande über die Palermo -Sternwarte, rechts die Tafeln der Maaße und Gewichte, den Plan von Palermo ,das Leben von Namsdcn, ;c. Dicht neben ihm steht die Himmelskarte, und wäh-rend er in tiefes Nachdenken versunken sitzt, und sein Zeigfingcr auf der Stelle desStieres, wo er die Ceres entdeckte, ruhe» zu wollen scheint, zeigt sich ihm Urania,die ihn aus seinem Staunen weckt, indem sie auf die Ceres deutet, welche in der