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am Kreuze zwischen den beiden Schächern dar, im Vorder-gründe zahlreiche Episoden, wie sie bei den nordischenKreuzigungsbildern häufig vorkamen. Die Gestalt Christi,obschon recht gewöhnlich, verdient doch den Vorzug vorden steifen hölzernen Figuren der beiden Schächer; dieGruppen im Vordergründe sind schlecht geordnet und ver-tlieilt, die Körper dünn und mager, die Draperien eckigund brüchig, dabei ist die Ausführung bei aller Sorgfaltdoch mechanisch und voll Härten. Die Luftperspective fehltgänzlich. Die Gewänder haben Goldlichter aufgehöht undreichen Aufputz mit Stickereien. In der Carnation machtsich ein trübgelblicher Gesammtton bemerkbar . 1
Welche Bewandtniss es mit den „Gerardo d’Olanda“habe, von welchem der Anonymus in der Sammlung desCardinais Grimani in Venedig 1521 Werke sah, 2 können wirnicht angeben. Je häufiger der Karne Gerard in der nieder-ländischen Kunstgeschichte vorkommt, desto schwieriger istes, ihn mit bestimmten Bildern zu verknüpfen.
1 Modena , Galerie Nr. 33. Holz. 2 Anonimo di Morelli p. 77.
8' 9 V 2 " h. — 5' 4 V 2 " br. Es wurdein Mirandola angekauft.
Cr owe, Niedcrländ. Malerei.
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