20. Hipparch's Theorie der Sonne.
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gingen, über welche theils die folgenden Nummern, theils mehrerespätere Abschnitte zu berichten haben werden, und die mit Rechtden Stolz des Alterthums bildeten.
20. Hipparch's Theorie der Sonne. Das erste theoretischeErgebniß von größerer Bedeutung, das die Astronomie denAlexandrinern zu verdanken hat, knüpft sich an den Namen desgroßen Hipparch, der im Anfange des zweiten Jahrhundertsv. Chr. zu Mcäa in Bithynien , oder nach anderen Nachrichtenauf der Insel Rhodus geboren wurde, und sodann zunächst aufdieser letzten, wohl vorübergehend auch zuweilen in Alexandrien ,wo er vielleicht studirt hatte und mit dem er jedenfalls m be-ständigem Rapport blieb, beobachtete, rechnete und speculirte').Leider haben sich zwar keine weitem Nachrichten über das Lebendieses offenbar ganz vorzüglich begabten Forschers erhalten, undauch seine Schriften sind mit Ausnahme einer später zu er-wähnenden Jugendarbeit^ verloren gegangen; dagegen reicht das,was uns über seine Arbeiten der später seine Fußstapfen ver-folgende Ptolemäus aufbewahrt hat, vollkommen hin, um dasHipparch beigelegte Epitheton zu rechtfertigen, — sogar wenn vor-läufig nur Eine seiner vielen Arbeiten in's Auge gefaßt wird:Dieser unvergleichliche Mann, welchen man, bei aller Anerkennungder Vorarbeiten von Eudoxus , doch als den eigentlichen Schöpferder wissenschaftlichen Astronomie zu betrachten hat, fand nämlich
Jules Simon , Ristoirs äs I'scois ä'^iexanäris. Paris 1845, 2 Vol. in 8,— Barthelemy St. Hilaire, Rssai äs I'sools ä'^äsxanäris. Paris 1845 in8 — und Vachcrot, Ristoirs critigus äs l'deois ä'^äsxanäris. Paris 1845bis 51, 3 Bol. in 8" hingewiesen werden, obschon dieselben die sür uns wich-tigste. erste Zeit der Akademie beinahe ignoriren und überhaupt fast einseitigvom philosophischen Standpunkte aus geschrieben sind.
h Die erste Hipparch zugeschriebene Beobachtung ist die des Herbstequinoc-tinmS vorn Jahre 161 v. Chr. Raima I, 153), — die erste ihm ganz
sicher zngehörende betrifft eine Mondfinsternis; von 146 (I, 156), — die letztenn Almagest gegebene Beobachtung Hipparchs aber ist eine Mondbeobachtungvon 126 (I, 295).
2) Bergl. 61.
h Vcrgl. für andere 21—22, 36, 44—45, 47—49 und 52.