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Gebrauch beigebracht werden kannst, mehr zu bürgerlichen alswissenschaftlichen Zwecken Verwendung gesunden zu haben, und siewerden sowohl von Ptolemäus als auch von den arabischenSchriftstellern nur ganz beiläufig erwähnt, — leider ohne ge-nügenden Aufschluß zu geben, wie sie sich bei ihren Zeitbestim-mungen während der Nacht, die doch z. B. von Ersterem bisauf Bruchstunden angegeben werden, behalfen"). — Die Sand-uhren, welche bis vor wenigen Decennien beim Kirchen- undWachtdrcnstc noch häufig im Gebrauch waren, bestanden bekannt-lich aus zwei, so in eine Art Gestell eingesetzten, gleichen conischenGefäßen, daß ihre offenen Spitzen gegen einander gerichtet waren.Das Eine derselben war größtentheils mit Sand gefüllt. Wurdees nach oben gebracht, so floß der Sand in einer gewissen Zeitin das untere Gefäß ab, worauf die ganze Vorrichtung um-gewandt wurde, damit das Spiel neu beginnen könne. Die Sand-uhren , deren Ablanfszeit durch Stauungen ziemlich stark inflnencirtwar"), so daß sie kaum mit den Wasseruhren concurriren konnten,standen nach den Einen ebenfalls schon bei den Alten im Gebrauch,— während sie nach Andern erst im 8. Jahrhundert durch denMönch Lnitprand in Chartres erfunden wurden; von Scdillotwerden sie bei Beschreibung der Instrumente der Araber nur ganzvorübergehend erwähnt.
41. Die Gewichtuhren. Die Erfindung der Gewichtuhrenwird bald dem 846 verstorbenen Archidiacon Pacificns zuVerona, — bald dem 1003 als Papst Sylvester II. zu Rom verstorbenen Auvergnaten Gerbert , — bald dem 1090 ver-storbenen Abt Wilhelm von Hirschaust rc. — zugeschrieben,bald auch wieder die Vermuthung ausgesprochen, daß dieselbenschon bei den Arabern in Gebrauch gewesen und durch die Kreuz-
st Bergt z. B. 43 und 51.
y Vergl. 43 für das Wenige, was über die Zeitbestimmungen der AltenMitgetheilt werden kann.
st Bergt, meine betreffenden Versuche in Nr. 36 meiner Mittheilungen(Zürch. Viert. 1874).
st Wilhelm soll 1680 „Institntionss nktronomiss" verfaßt haben.