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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
Entstehung
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165
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49. Das Planift'härium. 185

Dorn, Wvpcke, Sarrusst re., Beschreibungen publieirt haben,sondern es besitzt dasselbe eine sehr ausgedehnte, seine Cvnstruc-tion und seinen Gebrauch betreffende Literatur: So schrieb, umnur einige wenige Beispiele zu geben, Joannes Alexandrinusgenannt Philopvnus, mit dem die lange Reihe der alexan-drimschen Mathematiker abschloß, „Ds usu ^stroludii sjusguoeon8tru6tioii6 lidollus"'), — der 1054 verstorbene Graf Her-mann Contractus von Vehringen, früher Schüler in RcichenarO),

. I)e nronsnru ustroladü silier, —- und: I)s utilitutidus U8tr<>-labii — der 1316 zu Padua verstorbene Arzt und

Astrolog Pietro di Abano oder Apono ein,.^stro1g.l>ium plu-nnnr^)," — Johannes Stöffler 1513 zu Oppenheim eine„Llnoiäutio ludrieuo U8nsgn6 ^8tro1n1>ii'h —, der Stadtschrei-ber Jakob Kübel in Oppenheim 1535 zu Mainz eine ,.J.8trc>-lalni äsolurntio". — Egnaziv Danti 1568 zu Florenz einen- I'rirno Volnrnö clsll' N8v 6 in-plirieg, «lall' t^trolulno e äoliklÄiüsIsrio", — der Pfarrer Franz Ritter von Nürnberg , einSchüler von Johannes Prätorius, zu Nürnberg ohne Jahres-angabc, eine sich durch Klarheit Vortheilhast auszeichnende Schrift..^8trolu1>inm, d. i. Gründliche Beschreibung und Unterricht, wie

h Außer den uns schon bekannten Schriften von Sedillot, in denen »MerMinderem ein noch jetzt in Paris aufbewahrtes arabisches Astrolabium aus demAnsang des lo. Jahrhunderts beschrieben ist und dessen „vsserixtioi, (Nunastrolabs voiistrnit pur ^.bä-IU-^ima, inxcsuieui' ei astrcmoins porsau(Xunalss äs l-obssrv. äs Uaris, Usw. IX) ch bergt. „Dorn, Ueber zwei Astro-labien mit inorgcnländischen Inschriften, in 4. — und: Ueber ein drittes inRußland befindliches Astrolabium mit morgenländischen Inschriften (UuII. Usk.18-ti)", — „Woepke, Ueber ein in der k. Bibliothek zu Berlin befindliches ara-bisches Astrolabium sBerl. Abh. 1858) — und: Ueber ein in der k. BibliothekPariS befindliches arabisches Astrolabium (UuU. Ist. 1894 ,", - „Sarrus,Dsseriptinn ä'nn astrslabe cnnstrnit. ü lVIaros sn 1208. 8tr»«1>onrx 18.92,in 1" ,c.

h 11 voää. Uaris sä. II. linse, Louuas 1,839 in 8. ch Vergl. 27.

ch Sie sind in dem bekannten Thesaurus Pezii abgedruckt und waren zur3eit als erste betreffende Schriften eines Abendländer-' so geschätzt, das; Hermannoft als Erfinder des Astrolabiums genannt wurde.

Muthmaßlich identisch mit dem voll Joh. Angelas, Pros. der Astronomiein Wien, 1488 zu Augsburg unter diesem Titel herausgegebenen Werke.