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liecht" wieder Heller leuchten könne, rc. ^), — hielt dagegenGalilei die Sonnenflecken um ihrer großen Veränderlichkeitwillen für etwas wolkenartiges, und ist dadurch Vorläufer vielerAstronomen der neuesten Zeit geworden. Dagegen gehörtSch einer das Verdienst zu, zuerst die Rotationszeit der Sonneund die Lage ihres Equators wirklich bestimmt, sowie auch aufdie Fleckenzoneu aufmerksam gemacht zu haben. Bemerkenswerthist die meist übersehene Thatsache, daß auch Kehl er nicht nurdie Entdeckung von Fabricius kannte und würdigte, sondern von1611 hinweg, nach allerdings vergeblichem Versuche sie in dem,nach Weglegen des Oculars, auf Papier aufgefangenen Objectiv-bilde zu sehen, mit seinem geistigen Auge in den BeobachtungenAnderer verfolgte. „Nicht nur bewegen sich die Flecken," schrieber aus Linz am 18. Juli 1613 an den Jesuiten Odo Malco-tius"), „nicht parallel zur Ekliptik, sondern sie haben auch nichtalle die gleiche Geschwindigkeit, — folglich hasten sie auch nichtau der Oberfläche der Sonne, wenn sie auch von derselben nichtdurch einen merklichen Zwischenraum getrennt sind. Aus diesenGründen und weil die Flecken bald erscheinen, bald verschwinden,auch merklichen Formänderungen unterworfen sind, so ist es leichtzu schließen, daß sie etwas unsern Wolken Analoges sind, welcheebenfalls eine eigene, mehr oder weniger von der Erdrotationverschiedene Bewegung besitzen. Steigen diese undurchsichtigenRauchwolken aus dem weißglühenden Sonnenkörper auf? Gott weiß es,- denn die Analogie läßt sich nicht mit Sicherheit bis>dahin anwenden." — Zum Schlüsse mag noch erwähnt werden,daß auch der berühmte Englische Analytiker Harri ot bald nach
maeulas Kalis nuneuxati. karisiis 1620 in 4." (Auch Franz. 1623 und1627.) — Icon Tardö war Canonicus an der Kathedrale zu Sarlat in Aqui-tonicn, — sonst scheint sich nichts über ihn erhalten zu haben.
B In seiner „Beschreibung des Cometen von 1618. Nürnberg 1619 in 4.",sagt Marius, daß er seit 1611 viel über die Natur der Flecken nachgedacht,aber „zur Zeit noch keinen Gedanken gehabt" darauf er „sicherlich beruhenkönnte". — Vcrgl. sür Marius 100. ,
") Zu Brüssel 1972 geboren und 1615 als Lehrer der Mathematik inRom verstorben.