211. Die Hülfsmittel zur Bestimmung der Zeit.
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er in einer eigenen Schrift ä68<wiption ob llis vipisiäos-vops or ckoulilö-rollsotiiiA uioricliaii uiick altilucks insirninsiit"beschrieb, welche schon 1845 in vierter Auflage erschien; Stein-heil substituirte demselben alsbald unter dem Namen „Passageu-prisma" eine verwandte, noch zweckmäßigere Vorrichtung'). —>Während aber diese beiden Instrumente nur den Eintritt deswahren Mittags bestimmen, so gibt es dagegen eine Reihe vonandern Methoden die wahre Zeit oder die Sternzeit jederzeitzu ermitteln; so das Messen einer Sonnenhöhe oder Sternhöheunter Voraussetzung der Polhöhe, — die Beobachtung cvrre-spondircnder Sonnenhöhen oder Stcrnhöhen, welche zur Zeitder nie ohne Sextant und Chronometer reisende Zach mit sogroßer Virtuosität zur Zeitbestimmung verwandte, — die Beob-achtung des Durchgangs zweier Sterne von bedeutend ver-schiedener Declination durch einen vom Meridian nicht sehr ent-fernten Verticalsi, — ic., Methoden, welche dann allerdings anfesten Beobachtungsstellen gegen die Bestimmungen im Meridianezurückstehen, von welchen sofort speciell gesprochen werden wird').
si Bei dem von Steinheil 1816 in den Astr. Nachr. beschriebenen Passagcn-Prisma fängt man mit einem Fernrohr theils direkte Strahlen 8 , theilsStrahlen 8' auf, welche durch ein Prismagegangen sind, und mit erstem einenWinkel
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bilden, — man sieht zwei Bilder, diesich gegen einander zu bewegen scheinen,trenn Z abnimmt, und im Augenblickzusammenfallen, wo /? — 0 wird, so daß man den Moment des Durch-ganges der Sonne oder des Sternes durch die Basiseücne erkennen kann.
Fig. ss.
In einem Briefe von Fecr an Hörner von 1796 kömmt bereits dieMethode vor, die Zeit aus dem Durchgänge zweier Sterne durch denselben Vettikalzu bestimmen. — Vergl. auch die von Wilhelm Döllen (Mitan 1820 geboren;successive Lbscrvatvr zu Dorpat und Pnlkowa) herausgegebenen zwei Abhand-lungen „Die Zeitbestimmung mittelst des tragbaren DnrchgangsinstrnmcntSim Vertikal des Polarsternes. St. Petersburg 1863—71 in 1".
h Vergl. 213.