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scheinung durch die Brorsen, Joues, Heissi, Schiapa-relli, rc. wieder regelmäßiger verfolgt worden, wobei z. B.Schiaparelli um die Mitternachtsstunde des ^ Mai 1862 dasZodiakallicht in Gestalt einer leuchtenden Brücke die ganze sicht-bare Hemisphäre überziehen sah. Die Untersuchung mit demSpektroskop hat noch keine sichern Resultate gegeben, — nachAngström zeigt sein Spectrum die sogenannte Nordlichtlinie,während nach den Untersuchungen von Arthur Wright inNewhaven dasselbe sich von dem Sonnenspectrum nicht wahr-nehmbar unterscheidet. Letzterer fand auch, daß das Zodiakal-licht in einer durch die Sonne gehenden Ebene polarisirt sei,und daß es uns wahrscheinlich von kleinen festen Körpern, dieum die Sonne kreisen und von ihr beleuchtet werden, zukomme,so daß die neueste Theorie wieder so ziemlich zu der ursprüng-lichen von Fatio zurückgekehrt ist.
245. Die Meteoriten. Es gehört nicht zu den kleinstender vielen Verdienste des vorurtheilsfreien Stadtarztes JohannJakob Scheuchzer von Zürichs , daß er, muthmaßlich zuerstbei Anlaß des bereits erwähnten „Strahlstcines" von 1698 denvorgefaßten Meinungen früherer Zeit über die Meteoriten si ener-gisch entgegentrat, zu aufmerksamer Beobachtung solcher und ver-wandter Naturerscheinungen aufforderte, und fortan in seinenzahlreichen Schriften alle Nachrichten sammelte, deren er habhaftwerden konnte. Aber feine Stimme verhallte, und selbst als1751 V 26, nachdem man in einem großen Theile von Deutsch-land eine Feuerkugel von ^ nach 0 ziehen gesehen hatte, beiAgram in Croatien nach starker Detonation zwei Eisenmassen,von denen die größere bei 71 Pfd. wog, niedersielen, vermochteeine solche lautsprechende und durch ein förmliches Protokoll be-glaubigte Thatsache der richtigen Anficht noch nicht zum Durch-
tz Bergt. „Ed. Heis, Zodiakallicht-Beobachtnngcn in den Jahren 1817—75.Münster 1875 in 1".
tz Er lebte von 1672—1733. Bergt. für ihn Bd. 1 meiner Biographien.
si Bergt. 58 und 135.