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259. Die Physische Beschaffenheit der Kometen.
nach Laplace's Rechnungen dem berühmten L exe ll'scheuKometen von 1770 durch Jupiter widerfuhr, — boten frühernur einige wenige, wie namentlich der von Heinfius undLoys de Cheseaux beobachtete Komet von 1744, der Halley 'fcheKomet bei seiner Erscheinung von 1835 und der von GiovanniBattista Donati in Florenz st 1858 entdeckte Komet durch diean ihnen wahrgenommenen Ausströmungen und neuen Schweif-bildungen, die bei dem Kometen von 1744 schließlich einenförmlichen Fächerschweif ergaben, gute Gelegenheit. In derneuesten Zeit haben sich dagegen die Mittel gesteigert, und es sindz. B. durch spektroskopische Beobachtung mehrere helle Linienim Kometenspectrum nachgewiesen worden. Aus diesen müßteman auf eigenes Licht und gasige Natur schließen, während die,namentlich von Arago seiner Zeit am Halley 'schen Kometennachgewiesenen Polarisationserscheinungen auf reflectirtes Lichtdeuteten. Einen zwischen diesem scheinbaren Widersprüche ver-mittelnden Befund hat Vogel in seiner, der Nr. 1908 derAstronomischen Nachrichten einverleibten Mittheilung „Ueber dieSpectra der Kometen" abgegeben, indem er sagt: „Die Spcctraaller bisher untersuchten Kometen bestanden aus wenigen hellenLinien, oder besser lichten Streifen, und einem meist sehr schwachencontinuirlichen Spectrum. Der Haupttheil des von Comctenausgehenden Lichtes scheint demnach eigenes, wahrscheinlich voneinem glühenden Gase herrührend, zu sein, während der andereTheil reflectirtes Sonnenlicht ist." Immerhin sind aber, wiedieß auch Vogel auf das Entschiedenste ausspricht, wohl alleErfahrungen, welche man bis jetzt mit Fernrohr und Spektroskopüber die Natur und Beschaffenheit der Kometen und ihrerSchweife sammeln konnte, zumal uns alle Kenntnisse über dieDruck- und Temperaturverhältnisse im Innern der Kometen ab-gehen, noch kaum genügend, um eine sichere Basis für Specu-