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11. Capitel Der Bau des Himmels.
erhaltene Resultat in schönster Weise bestätigt: Nicht nur zeigteArgel ander in seiner klassischen nnd von der PetersburgerAcademie 1837 gekrönten Abhandlung „Ueber die eigene Be-wegung des Sonnensystemes", daß diese Bewegung sich aus denBeobachtungen mit aller wünschbaren Sicherheit nachweisen lasse,— nicht nur kamen theils vor, theils nach ihm die Gauß,Struve, Lundahlsi, Mädler, Gallowaysi, rc. zu ähn-lichen Resultaten, sondern es ist sogar wahrscheinlich gemachtworden, daß die Bewegung der Sonne sammt Gefolge perStunde etwa 4000 Meilen beträgt, — ja es ist bereits mitSicherheit abzusehen, daß man in folgenden Jahrhunderten dieVeränderung der gegenwärtigen Bewegungsrichtnng erkennen,daraus aus die eigentliche Bewegung der Sonne schließen, undihre Umlanfszeit um einen fernen Schwerpunkt, d. h. das großeSonncnjahr, berechnen wird.
261. Die Sternvergleichungcn. Für die, als nothwendigesFundament zum Studium der veränderlichen Sterne, so äußerstwichtigen präcisen Bestimmungen der scheinbaren Größen derSterne, bilden die betreffenden Arbeiten von Argelander eineförmliche Epoche. — Zu Memel am 22 März 1799 einem Kanf-manne geboren, wollte sich Friedrich Wilhelm August Arge-1 and er zu Königsberg dem Cameralfache widmen, wurde aberbald durch Bessel's Borträge so angezogen, daß er ganz zurAstronomie überging, schon 1820 als Gehülfe an der dortigenSternwarte und 1822 als Privatdocent seiner Neigung ent-sprechende Wirksamkeit fand, nnd sich nebenbei durch seine bereitscitirte Arbeit über den Kometen von 1811 bekannt machte. ImJahre 1823 zum Dircctor der Sternwarte in Abo ernannt, be-
pnblicirte später noch im Band VII der Bonner Beobachtungen eine sehrwichtige und äußerst belehrende betreffende Arbeit.
si G. Lnndahl >1813—1811), znr Zeit Director der Sternwarte inHelsingfors .
°) Thomas Galloway, zuLanarekshirc 1796 geboren und 18ö1 zuLgndenals Beamter einer Versicherungsgesellschaft verstorben.