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geschriebenen und eine große Bclcscnheit verrathenden Werke re-präsentiren den ersten gelungenen Versuch den nothwendig voran-gehenden Sammlungen chronologisch geordneter Notizen überbetreffende Autoren und Schriften eine wirkliche, den Aufbau derWissenschaft nach allen Hauptmvmenten darstellende Geschichte zusnbstitniren, — ja, da das im Folgenden zu besprechende Werkvon Delambre einen ganz andern Charakter hat, bis auf dieneueste Zeit so ziemlich den einzigen solchen Versuch, der sichüber das ganze Gebiet ausdehnt. Wenn Bailly Ein Vorwnrf zumachet: ist, so ist es der, daß er sich durch einzelne Angabenalter Schriftsteller über Perioden, Berge im Monde, Natur derMilchstraße , rc. verleiten ließ die Annahme zu machen, es habeein vorsündfluthliches Volk, die Atlautiden, gegeben, welchesschon so ziemlich alle unsere gegenwärtigen astronomischen Kennt-nisse besaß, und es beruhen jene Angaben aus Traditionen,welche sich von jenen: alten Wissen auf die spätere Zeit über-pflanzten. Doch störte ihn eigentlich diese Annahme nur beiSchilderung der ältern Geschichte in größcrm Maaße, und dieneuere Geschichte ist von derselben so ziemlich unberührt ge-blieben st. — Znm Schlüsse noch die Notiz, daß Voiron mitseiner 1810 zu Paris ausgegebenen „klmtoirs clo llastronomisclspnm 1781 snsezu'ü 1811" den nicht unverdicnstlichen Versuchmachte, die Arbeit von Bailly noch bis auf spätere Zeit fortzu-führen, — wofür er übrigens in Lalandc's Anhang zu seinerBibliographie eine vortreffliche Vorarbeit besaß.
284. Delambre und seine Schriften. Jean Baptiste Joseph
gezeichneten und von Charpentier gestochene!: Porträte Bailly's geschmückt.Unter dein in meinem Besitze befindlichen Exemplare finden sich die Verse:
„Os sss vertus, cks ss. raisonII servil sn patris ingrats.
II serivit eornme UlatonHt mournt comms Loernte."
geschrieben.
st Nach meiner Ansicht ist das in 281 mitgetheilte Urtheil von Lnlandeviel zn einseitig, und stimmt auch nicht mit anderweitigen Aeußerungen des-selben Btannes zusammen.