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Geschichte der Astronomie. —
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Verdienstlichkeit nicht wesentlich in die Entwicklung jener Zeiteingriffen **.
Xu 6: a. Beda venerabilis (Monkton hei Girvey in Northumberland 672?
— Girvey 735) war Presbyter in Girvey. Man verdankt ihm auch Traktateüber Kosmologie und Zeitrechnung (vgl. 316), die nebst andern, zum Teilunterschobenen Schriften als „Opera omnia“ wiederholt, z. B. 1583 zu Basel in 8 Folianten, aufgelegt wurden. — b. Für Karl den Grossen (Karlsherg inOberbaiern 742 — Aachen 814) auf dessen „Yita“ durch Einhard „Hannover 1829 in 8.“ verweisend, bleibt zu erwähnen, dass er das Glück hatte, in demder Schule von Beda angehörenden Alcuin (York 735 — Tours 804; früherLehrer an der Klosterschule in York ) einen ganz ausgezeichneten Gehilfenfür seine civilisatorischen Bestrebungen zu finden. — c. In den Klosterschulenfolgte dem sog. Trivium, das Grammatik, Dialektik und Rhetorik umfasste, einQuadrivium mit Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musik, — jedoch wurdendie mathematischen Fächer in der Regel nur so weit dociert, als es für dasVerständnis der Zeit- und Festrechnung notwendig erschien. Zu den berühmte-sten Lehrern derselben zählten Hrabanus Maurus (776—856) zu Fulda , Wala-frid Strabo (810—894) zu Reichenau, Gerbert (Auvergne 940 ? — Rom 1003, woer von 999 an als Papst Sylvester II. lebte) zu Bohbio hei Pavia, Wilhelm(1026—1091) zu Hirschau , etc., und zwar wirkten sie nicht nur segensreich anihren Schulen, sondern erhoben sich auch als Schriftsteller weit über gewöhn-liche Kompilatoren. — d. Für ein Verzeichnis derselben vgl. Tab. XII. — e. Alfons(Toledo 1223 — Sevilla 1284) war später als Regent sehr unglücklich. Alsjunger Mann hatte er dagegen den Namen „il Sabio“ erhalten, und das unterseiner Leitung entstandene Sammelwerk, welches durch Don Manuel Rico ySinobas unter dem Titel „Libros del Saber de Astronomia del Rey D. Alfonso X.de Castilla. Madrid 1863—67, 5 Vol. in fol.“ auf Staatskosten herausgegebenwurde, kann man als einen förmlichen Codex des astronomischen Wissens im13. Jahrhundert bezeichnen, der durchaus nicht etwa eine blosse Kompilationist, sondern auch manche originelle Arbeiten enthält. — f. Nachdem, ab-gesehen von der um 470 durch Martianus Capelia geschriebenen und noch vonCoppernicns citierten „Satira (Ed. Hugo Grotius , Lugd. Batav. 1599 in 8., —und mehrfach später)“ und einigen ähnlichen Schriften, schon ziemlich frühe,so z. B. am Ende des 9. Jahrhunderts durch den Aht-Bischof Salomon III. vonSt. Gallen , versucht worden war, das menschliche Wissen in sog. Glossarienznsammenzustellen, verbreiteten sich Graf Albrecht von Bollstädt, genanntAlbertus magnus (Lauingen 1205 — Köln 1280; Provinzial der Dominikaner und später Bischof zu Regensburg ), in seinen „Opera (Leyden 1651, 21 Vol.in fol.)“, und der als „Doctor mirabilis“ bezeichnete Roger Baco (Ilchester 1214
— Oxford 1294; Franziskaner; Prof. math. et astr. Oxford ) in seinem „Opusmajus (London 1733 in fol.)“ bereits einlässlich über alle möglichen Gegen-stände; dann folgten sich die drei grossen Encyklopädien, der „Quadruplemiroir (Strasshurg 1473, 7 Vol. in fol.)“ des Vincent de Beauvais (etwa 1264verstorben; Dominikaner), der „Tresor (Treviso 1474 in fol.)“ des BrunettoLatini (Florenz 1220 — ebenda 1295; Stadtschreiber in Florenz ), und die„Acerba vita (Venezia 1476 in fol.)“ des Francesco degli Stabili oder Ceccod’Ascoli (Ascoli in der Romagna 1257 ? — Florenz 1327; Prof, philos. et astrol.Bologna ); und an diese schlossen sich noch zwei verwandte Schriften an,nämlich die „Divina Commedia “ (seit 1472 bis auf die neueste Zeit in vielen