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— Geschichte der Astronomie. —
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tigsten Aufschlüsse zu erwarten sind. — Auch die litterarischeTbätigkeit ist in der Neuzeit eine sehr lebhafte gehlieben, hat sichaber dieser entsprechend mehr auf Journalartikel und Special-abhandlungen geworfen, als auf hier in Betracht kommende Schriftenallgemeinerer Natur: Immerhin mag beispielsweise als ein neueresLehrbuch von grösserer Bedeutung „Chauvenetb A Manual of spheri-cal and practieal Astronomy. Philadelphia 1863, 2 Yol. in 8. (5 ed.1885)“ genannt werden, — ferner glaube ich meine „Geschichteder Astronomie. München 1877 in 8.“ als einen ersten Versuch, denverschiedenen Gebieten durch eine passende Gliederung gleichmässiggerecht zu werden, anführen zu dürfen, — sodann als Beispiel einerebenso nützlichen, als von stupendem Fleisse zeugenden Arbeit„Poggendorf ”, Biographisch -literarisches Handwörterbuch zur Ge-schichte der exakten Wissenschaften. Leipzig 1863, 2 Bde. in 8.“namhaft machen, — und zum Schlüsse an die zur Zeit von densog. Gebildeten verschlungene, fast in alle Sprachen übergetrageneund zum Teil noch kommentierte Schrift „Humboldt Cosmos:Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Stuttgart 1845—62,5 Bde. in 8.“ erinnern zu sollen w .
Ta\\ 14 : a. John Cough Adams (Lanoast in Cornwallis 1819 geh.) ist Prof,astr. und Dir. Obs. Cambridge. — Jean-Joseph Leverrier (Samt-Lö in La Manche1811 — Paris 1877) war Dir. Obs. und Akad. Paris . Vgl. sein „Eloge“ durch,T. Bertrand und P. Tisserand in Annal. de l'Obs. (Mem. 15). — ft. Job. Gott-fried Galle (Pabsthaus bei Wittenberg 1812 geb.) war damals Adjunkt derBerliner Sternwarte und ist jetzt Prof. astr. Breslau . — c. Diese Verbreitungwurde namentlich auch durch gr.ossartige Schenkungen ermöglicht; so z. B.entstand auf diese Weise die Sternwarte in Athen durch Baron Sina , diejenigebei Nizza durch den Banquier Raphael Bischoffsheim , diejenige auf MountHamilton durch den kalifornischen Krösus James Lick , etc.; auch zu der Stern-warte in Zürich gab eine durch mich angeregte Schenkung der Erben dessog. Spinnerkönigs Heinrich Kunz die erste Veranlassung. — Vgl. XII. —d. Vgl. 142. — e. Karl August Steinheil (Rappoltsweiler im Eisass 1801 —München 1870) war Prof. math. et phys. München , wo er später mit seinemSohne eine optische Werkstätte gründete. — f. Sears Cook Walker (Wilmingtonin Massachusetts 1805 — East Walnut Hills in Ohio 1853) war erst Schul-vorstelier, dann Adjunkt der Coast Survey. — William Cranch Bond (Falmouthin Maine 1789 — Cambridge 1859) schwang sich vom Uhrmacher zum Dir. Obs.Cambridge (U. S. ) auf. Vgl. Monthly Not. 20. Ihm folgte sein Sohn George(1826 — 1865). — y. Julius Schmidt (Eutin 1825 — Athen 1884) war folge-weise Obs. Bilk, Adj. Bonn, Obs. Olmütz und Dir. Obs. Athen . — h. ErederikKaiser (Amsterdam 1808 — Leyden 1872) war Prof. astr. und Dir. Obs. Leyden.Vgl. „Oudemans, Levensschets. 1873 in 8.“ — Franz Terby (Löwen 1846 geb.)lebt als Privatgelehrter in Löwen. — i. Asaph Hall (Gosheu U. S. 1829 geb.)war erst Zimmermann und ist jetzt Prof. astr. Washington. — Karl LudwigHencke (Driesen 1793 — Marienwerder 1866) stand lange Jahre als Post-meister in Driesen . — l. Giovanni Virginius Schiaparelli (Savigliano im Piemont