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Erster Halbband.
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— Einige Vorkenntnisse aus der Arithmetik. —

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ständigen Exemplare erhalten haben soll; letztem folgte dann bald das sichdarauf stützende, bekanntere „Joh. Wldman von Eger, Meyster in denn freyenkünsten tzu leyptzick: Behende und hübsche Rechenung auf. allen kauffmann-schaft. Leipzig 1489 in 12.“ Aus dem 16. Jahrhundert sind als Bechenmeister„par excellence“ Adam Riese (Staffelstein bei Bamberg 1492 — Annaberg 1559;Lehrer der Arithmetik und Besitzer eines Vorwerks zu Annaberg ) und Hein-rich Strübi (Zürich 1540? — ebenda 1594; Lehrer in Zürich ), sowie ihre Rechen-bücher „Rechenung nach der Lenge auf der Linihen und Feder. St. Annenherg1550 in 4., — und: Arithmetica oder new-kiinstliches Rechenbüchlein mit derZiffer. Zürich 1588 in 8.“ zu erwähnen. — h. John Napier oder Neper (Merchi-ston Castle bei Edinburgh 1550 — ebenda 1617) war ein schottischer Baron,der, nachdem er 1571 von einer Reise durch Deutschland, Frankreich undItalien zurückgekehrt war, sein Stammschloss nur selten, Schottland nie mehrverlassen haben soll. Vgl. „Mark Napier, Memoirs of John Napier , with ahistory of the invention of logarithms. London 1834 in 4.“ — Henry Briggs (Halifax 1556? — Oxford 1630) war Prof. math. London und Oxford . —i. Pierre Fermat (Toulouse 1608 — ebenda 1665) war Rat am Parlament zuToulouse. Vgl. „E. Brassine, Precis des oeuvres de Fermat. Paris 1853 in 8.“und „Varia opera mathematica. Tolosse 1679 in fol. (Neudruck von Friedländer1861)“. — Je. Gottfried Wilhelm v. Leibnitz (Leipzig 1646 — Hannover 1716)war hannoverscher Bibliothekar und Historiograph, auch Präsident der aufseine Veranlassung gegründeten Berliner Akademie. Vgl. Biographie durchGuhrauer „Breslau 1845, 2 Vol. in 8.“ und seine durch Gerhardt herausgeg.„Mathemat. Schriften. Berlin 1849 — Halle 1863, 7 Bde. in 8.“ — l. Augustin-Louis Cauchy (Paris 1789 — Sceaux 1857) war Prof. math. und Akad. Paris ,auch Ingenieur-en-chef des ponts-et-chaussees, — lebte nach der Juli-Revolutionlängere Zeit als Erzieher des Herzogs von Bordeaux in Österreich , — undlehrte später im Ordenshause der Jesuiten zu Paris Mathematik. Vgl. „Valson,Vie et catalogue des ouvrages d’Aug. Cauchy. Paris 1868, 2 Vol. in 8.“ undseine seit 1882 zu Paris erscheinenden „Oeuvres completes“. — Georg FriedrichBernhard Riemann (Brestelenz in Hannover 1826 — Intra 1866) war Prof,math. Göttingen . Vgl. „Gesammelte mathemat. Werke und wissenschaftlicherNachlass. Herausgeg. von H. Weber. Leipzig 1876 in 8.“ — in. Blaise Pascal (Clermont-Ferrand 1623 — Paris 1663) privatisierte in Clermont, Rouen undParis. Vgl. den von Bossut verfassten „Discours. Paris 1781 in 8.“, und dievon ebendemselben besorgten „Oeuvres. Paris 1779, 5 Vol. in 8. (2 ed. 1819 in6 Vol.)“. — Abraham de Moivre (Vitry in der Champagne 1667 London 1754)flüchtete sich nach Aufhebung des Edikts von Nantes und lebte als Privat-lehrer der Mathematik in London . Vgl. sein „Eloge“ durch Fouchy in Mein.Par. 1754 und seine „Miscellanea analytica. Londini 1730 in 4.“ — u. ZumSchlüsse mag noch eine kleine Auswahl bis jetzt nicht erwähnter Lehrbücherund historischer Schriften folgen: „Luca Paccioli de Burgo (Minorit, von SanSepolcro in Toskana gebürtig; lebte etwa von 1450—1509; lehrte in Neapel ,Mailand, Rom und noch 1608 in Venedig ), Summa de arithmetica et geometria.Venetiis 1494 in fol. (auch 1523), — Estienne de La Roche dit Villefranche (um 1493 „maitre d’algorisme“ in Lyon), Larismetique et geometrie. Lyon 1520 in fol. (auch 1538 ; soll ganz auf Chuquet basieren), — Mich. Stifel,Arithmetica integra. Norimbergse 1544 in 4., und: Deutsche Arithmetica. Nürn-berg 1544 in 4., — Nicola Fontana, als Stotterer genannt Tartaglia (Brescia1506 — Venedig 1559, wo er als Privatl. math. lebte), Trattato de numeri e