Band 
Erster Halbband.
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— Einleitendes. —

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so, dass nur einzelne, die Astronomie näher berührende Gebieteetwas eingehend behandelt werden können, während für anderesauf die ausgedehnte Speciallitteratur verwiesen werden muss *.

'Miu il7: a. Physik ist eine Abkürzung der Omytu yviuxr, = Naturlehreder Griechen, welche ursprünglich alle Naturwissenschaften umfasste, währendsich später die naturhistorischen Pacher, und in der neuern Zeit auch Astro-nomie, Chemie und Meteorologie, von ihr ablösten. — ft. Für Geber vgl. 87: a.— Der Ursprung der schon bei den Griechen vorkommenden Bezeichnungxmutu für einige frühe Erfahrungen über Zersetzung und Verwandlung derKörper ist unsicher; doch ist es nach Humboldt nicht unwahrscheinlich, dasssie mit dem Namen zusammenhängt, welchen die Egypter ihrem Lande umseiner schwarzen Erde willen beilegten. Wenn sich ferner diese älteste Chemie,die sog. Alchymie der Araber, zunächst mit der inüssigen Aufgabe befasste,den sog. Stein der Weisen oder ein Mittel zu finden, um unedle Metalle inGold zu verwandeln, so ist nicht zu vergessen, dass sie beiläufig auch dieProcesse der Destillation und Sublimation anffand, — Pottasche, Schwefel-säure, Königswasser, Weingeist, etc. lierstellte, — und so überhaupt manchewertvolle Thatsaclie ermittelte. — c. Christoforo Colombo oder Columbus (Genua 1456 — Valladolid 1506), der berühmte Entdecker von Amerika , er-warb sich überhaupt auch manche Verdienste um die Wissenschaften. —<1. Georg Hartmann (Eckoltslieim bei Bamberg 1489 — Nürnberg 1564) lebteals Mechaniker, später als Vikar an der Sebaldus-Kirche, in Nürnberg . Vgl.seinen Briefwechsel mit Herzog Albrecht von Preussen (Doves Repert. II). —Theophrastus Paracelsus (Einsiedeln 1493 — Salzburg 1541) war ein ganzausgezeichneter Arzt und Naturforscher, dem aber gerade um seines hoch-berühmten Namens willen aller mögliche Schund unterschoben wurde. Erstdie Kritik der neuern Zeit, und voraus die Schrift „Marx, Würdigung desTheophrastus von Hohenheim. Göttingen 1842 in 4.“, sind ihm gerecht ge-worden, anerkennen ihn als Reformator der Arzneikunde und Chemie, und ver-danken ihm mit mancher abergläubischen Tradition aufgeräumt zu haben.Vgl. Biogr. III. — e. Francesco Maria Grimaldi (Bologna 1618 — ebenda 1663)war Jesuit und Prof. math. im Ordenshause zu Bologna . — Erasmus Bartholinus(Roeskilde 1625 — Kopenhagen 1698) war Prof. math. ct med. Kopenhagen. —f. Otto v. Gericke oder Guerike (Magdeburg 1602 — Hamburg 1686) warMathematiker und Jurist, stand als Ingenieur in schwedischen Diensten undwar von 1646—81 Bürgermeister von Magdeburg . Vgl. „F. W. Hoffmann, Lebens-bild. Magdeburg 1874 in 8.“ — jy. Robert Boyle (Lismore in Irland 1627 —London 1691) war ein reicher Gutsbesitzer, der meistens in London residierteund laborierte. Vgl. „Opera. London 1744, 5 Vol. in fol., — Opera varia.Genevse 1680, 2 Vol. in 4., — und: Th. Birch, Life. London 1741 in 8.“ —Edme Mariotte (Dijon 1620? — Paris 1684) war erst Prior in der Nähe vonDijon, dann Akad. Paris . Vgl. „Oeuvres. Leyde 1727, 2 Vol. in 4.“ — h. Job.Joachim Becher (Speyer 1635 — London 1682) war Prof. med. Mainz. — GeorgErnst Stahl (Anspach 1680 — Berlin 1734) war Prof. med. Halle. — Sie wolltendie Verschiedenheit der Körper wesentlich durch ihren Gehalt an einem be-sondern Stoffe, dem Phlogiston, erklären; so z. B. sollte das Verkalken derMetalle durch einen Verlust von Phlogiston bewirkt werden, was dann aller-dings später durch die Wage widerlegt wurde. — i. Die beiden erwähntenWerke sind „Willem Jacob s’Gravesande (Ilerzogenbusch 1688 — Leyden 1742;