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— Einige Vorkenntnisse aus der Physik. —
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zwei elektrische Fluida, ein positives und ein negatives, vorhandenseien, aber erst deren Trennung, welche bei einzelnen Körperndurch Reibung erreicht werden könne, den elektrischen Zustandbedinge. Stellt man nun einem durch Reibung elektrisierten Körperoder einer sog. Elektrisiermaschine 6 , einen isolierten Leiter oderKonduktor e , gegenüber, so wird die ungleichnamige Elektricität desletztem von ersterm angezogen, die gleichnamige ahgestossen; beinoch grösserer Annäherung wächst die elektrische Spannung, bissie stark genug wird, um die schlechtleitende Luft zu durchbrechen,d. li. ein nach den Versuchen von Franklin dem Blitze entsprechenderFunken überspringt, worauf sich der ganze Konduktor mit der ab-gestossenen Elektricität bedeckt oder damit geladen ist; zieht mandagegen den Leiter vor dem Überschlagen zurück, so zeigt er keineSpur von Elektricität, — wohl aber ist er mit der Angezogenengeladen, wenn man ihm vor dem Zurückziehen durch Berührungdes abgewandten Teiles die Abgestossene entzieht. Diesem Funda-mentalversuche entspricht auch das Laden der beidseitig metallischbelegten Tafel oder Flasche, das aus zwei an Metallfaden hängendenHollundermarkkügelchen bestehende Elektroskop, der sog. Elektrophor,etc., überhaupt so ziemlich alles, was experimentell auf dem Gebieteder sog. Reibungselektricität ausgeführt wird d . — Wie in dem Augen-blicke, wo entgegengesetzt elektrische Körper, wie z. B. die beidenBelegungen der eben erwähnten Flasche, durch einen Leiter ver-bunden werden, ein momentaner elektrischer Strom entsteht, sokann man auch dauernde elektrische Ströme durch chemische Wir-kungen erregen e : Taucht man nämlich eine Zinkplatte in verdünnteSchwefelsäure, so entwickelt sich Wasserstoffgas, das zunächst ander Platte aufsteigt; amalgamiert, zeigt sich die Platte fast un-empfindlich gegen die Säure, — setzt man aber noch eine Kupfer-platte (—) in die Säure und verbindet sie metallisch mit der Zmk-platte (-+-), so entsteht ein elektrischer Strom, der durch das nun-mehrige Aufsteigen des Wasserstoffgases am Kupfer sichtbar wirdund, durch Vereinigung mehrerer Elementen-Paare zu einer Kette,verstärkt werden kann f. — Dieser sog. galvanische Strom, dessenIntensität dem merkwürdigen Ohm’schen Gesetze unterliegt«, er-hitzt dünne Leitungsdrähte und durchläuft sie mit einer auf 60000Meilen angeschlagenen Geschwindigkeit h , — erregt beim Schliessenoder Öffnen des Stromkreises in einem benachbarten Leiter sog.Induktionsströme von entgegengesetzter oder gleicher Richtung f , —ist auch als chemische Kraft thätig, indem er Wasser zersetzt,aus Kupfervitriollösung metallisches Kupfer niederschlägt, etc. fc . —Ferner hat der Polardraht auch magnetische Wirkung: Bringt man