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— Einige Yorkenntnisse aus der Physik. —
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Influenzmaschinen, vgl. die unten gegebene Litteratur. — c. Zu den ver-dientesten Elektrikern ihrer Zeit zählen auch Christian August Hausen (Dresden 1693 — Leipzig 1743; Prof. math. Leipzig) und Georg Matthias Bose (Leipzig 1710 — Magdeburg 1761; Prof, pliys. Wittenberg ). Ersterm wird nachgerühmt,dass er die vergessene Glaskugel Hawksbees wieder zu Ehren gebracht habe,— letzterm die Einführung des Konduktors verdankt, eines hohlen Metall-cylinders, der anfänglich von einer auf einem Pechkasten stehenden Persongehalten, dann an seidenen Schnüren aufgehängt, und noch später auf Glas-säulen gestellt wurde. — d. Die beidseitig metallisch belegten Glastafeln undFlaschen, in welchen die Elektricität gewissermassen magaziniert werdenkann, erfanden ziemlich gleichzeitig um die Mitte des vorigen Jahrhunderts:Erstere Franklin, — letztere Ewald Georg v. Kleist (Pommern 1704; — Cosslin1748; Gerichtspräsident zu Cösslin), und ein Schüler von Musschenbroek ,Namens Cunseus, welchem zu Ehren sie meistens „Leydner-Flaschen“ genanntwerden. Der als Elektrophor bekannte Harzkuchen mit Metalldeckel wurde inVerfolgung einer schon 1762 durch Wilcke ausgesprochenen Idee 1775 durchVolta eingeführt. — e. Die 1752 von Job. Georg Sulzer (Winterthur 1720 —Berlin 1779; Prof. math. et philos. Berlin ; vgl. Biogr. III) gemachte merk-würdige Entdeckung, dass Blei und Silber, auf und unter die Zunge gelegt,bei Berührung einen herben Geschmack erregen, war längst wieder vergessen,als Galvani 1790 die Entdeckung machte, dass entblösste Froschschenkel, welcheman bald nach eiugetretenem Tode mit zwei verschiedenen Metallen berührt,jedesmal heftig zucken, wenn man letztere zusammenbringt, — und bald daraufVolta nachwies, dass die Elektricität durch die Berührung der Metalle hervor-gebracht wird und die Froschschenkel dabei nur die untergeordnete Bolle einesLeiters spielen, wodurch eigentlich erst der Galvanismus geschaffen und einerder folgewichtigsten Fortschritte erreicht war. — f. Um eine Batterie zu er-halten, kann man auch nach dem Vorschläge von Volta eine Säule bauen, beiwelcher in gleicher Folge: Zink, Kupfer und eine z. B. mit Salzwasser be-feuchtete Tuchscheibe wechseln, — oder mit Daniel! den oben beschriebenenZellenapparat in der Weise abändern, dass mau jede Zelle durch eine poröseScheidewand teilt und in den einen Teil das Zinkelement in Salzwasser, inden andern aber das Kupferelement in Kupfervitriollösung einsetzt, — odermit Bunsen eine sog. „Tauchbatterie“ erstellen, bei der die aus Kohle undamalgamiertem Zink zusammengesetzten Elemente gleichzeitig in Gläser nieder-gelassen werden, welche verdünnte Schwefelsäure mit etwas Kaliumbichromatenthalten, — etc. Für eine sog. „Erdbatterie“ vgl. meine Notiz in Bern . Mitth.1865. — g. Das von Georg Simon Ohm (Erlangen 1787 — München 1854;Prof. phys. München; vgl. Lamont, Denkrede, München 1855 in 4.) in seinerSchrift „Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet. Berlin 1827 in 8.“ausgesprochene und nach ihm benannte Gesetz entspricht der Formel
T E m • e t
J ~~ ~W ~ (m • w,: f) + (1 • w 2 : d 2 )
wo J die Intensität eines Stromes bezeichnet, der von m Elementen geliefertwird, deren jedes bei f Quadratcentimeter Oberfläche und dem Widerstande w,der Flächeneinheit die elektromotorische Kraft e besitzt, und der einenSchliessungsdraht von 1 Meter Länge, d Millimeter Dicke und w 2 Widerstand(auf l m Länge und l mm Dicke) zu durchlaufen hat, — so dass E der gesamtenelektromotorischen Kraft, und W der Summe aller Widerstände entspricht. Dieals I Volt eingeführte Einheit für E entspricht ungefähr derjenigen eines ge-