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Einfluss und Bestimmung von Parallaxe und Refraktion.
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altern Zeit im Detail zu behandeln", und ich muss mich daraufbeschränken, noch diejenigen der in der Überschrift genanntenMänner hervorzuheben: Tob. Mayer erwarb sich das Verdienst, nichtnur eine der Simpson-Bradley’schen verwandte Formel aufzustellenund eine ihr entsprechende Taf.el der mittlern Refraktionen zu be-rechnen, sondern dieser letztem auch die ausser ihr noch notwendigephysikalische Tafel in einer mustergiltigen Form beizufügen 6 . —Lacaille, der in den bisherigen Refraktionsbestimmungen eine Art„cercle vicieux“ zu erkennen glaubte, suchte nach einer höchstoriginellen Methode diesem durch Kombination von Beobachtungenam Kap und in Paris auszuweichen, und wenn auch schliesslichseine Tafel hinter den bereits vorhandenen zurückstand, so bleibtsein Verfahren dennoch von Interesse c . — Ebenso originell ist end-lich der von Lambert eingeschlagene Weg, um ohne Zuhilfenahmehypothetischer Beziehungen zu einer Integralgleichung zu gelangen,und es liefert überdies seine Formel, sobald man deren Konstantenmit Hilfe etwas sicherer Daten ermittelt, eine bis zur Zenitdistanzvon 75° ganz brauchbare Tafel d .
Kn : a. Während die unter der vorhergehenden Nummer besprochenenArbeiten in England ausgeführt wurden, blieb man auch auf dem Kontinentefür die genauere Kenntnis der Refraktion nicht unthätig. So gab Ph. de La Hirein seinen „Tabulse astronomicse. Paris 1702 in 4.“ eine zur Zeit viel gebrauchte,sich mutmasslich zunächst auf Beobachtungen von Picard stützende Tafel, —so bemühten sich Jakob Bernoulli (Opera 1063), Johannes Bernoulli (OperaIII 516) und Jak. Hermann (Acta ernd. 1706), wenn auch allerdings mehr austheoretischem Interesse, unter gewissen Voraussetzungen die Gestalt der Re-fraktionskurve zu bestimmen, — so entwickelte P. Bouguer in seiner Preis-sclirift „Methode d’observer sur mer les hauteurs des astres. Paris 172!) in 4.“die Reihe £ = 64",6 • Tg z' — 4",8 • Tg 3 z' + ... i
und schrieb noch später zwei Abhandlungen „Sur les refractions astronomiquesdans la zone torride (Mem. Par. 1739 et 1749)“, — so berechnete Daniel Ber-noulli (vgl. pag. 219—22 der Hydro-dynamiea) eine neue Tafel, -welche aller-dings auf der nicht sehr glücklichenAnnahme beruhte, es sei in der Höhevon x Pariser Fussen die Dichte derLuft, d : 1 = 22000 : (22000 + x), — etc.— b. Tob. Mayer beschäftigte sich,wie die Tab. XIX seines Atlas erweist,schon vor 1745 mit der Refraktion,jedoch entstand seine posthum in den„Tabulse motuum Solis et Lunse. Lon-dini 1770 in 4.“ publizierte Tafel dermittlern Refraktionen, von welcher bei-stehend ein zugleich die entsprechen-den Werte von Lacaille, Lambert und
Refraktion
z‘
Mayer
Lacaille
Lambert,
wir kl.
0°
0"
0"
0"
0
15
15
18
15
15
30
33
38
33
33
45
57
P 6
57
58
60
1' 39
1 54
1' 39
1' 40
65
2 2
2 20
2 3
2 3
70
2 36
2 55
2 38
2 37
75
3 31
3 49
3 34
3 32
80
5 16
5 37
5 17
5 16
85
9 49
9 55
—
9 40
90
30 51
—
—
34 54