318
— Einige Zusätze und Berichtigungen. —
66 (zu 152): Ich trage nach, dass Joh. Georg Greiner (Busshütte in Thüringen
1788 — Berlin 1860) Mechaniker in Berlin , — Budolf Hottinger (Meilen1834 — Zürich 1883; Tochtermann und Geschäftsnachfolger von Gold-schmid in 128) Ingenieur und Mechaniker in Zürich war, — und HermannSuhle (Potsdam 1830 geh.) Prof. math. et pliys. Bernburg ist. Fernerverweise ich auf „Kichard Assmann (Magdeburg 1845 geh.; Oberbeamteram meteor. Inst. Berlin ), Das Aspirations-Psychrometer, ein neuer Apparatzur Ermittlung der wahren Temperatur und Feuchtigkeit der Luft (in„Das Wetter “ 1887 u. f.)“.
67 (zu 154): Schon Tob. Mayer lehrte um 1760, dass die Quadrate der Schwin-
gungszahlen magnetischer Nadeln ein Mass für die örtliche Stärke (In-tensität) des Erdmagnetismus geben. — Ygl. auch „.T. Liznar, Anleitungzur Messung und Berechnung der Elemente des Erdmagnetismus. Wien 1883 in 8.“
68 (zu 158): Joh. Georg Halske (Hamburg 1814 — Berlin 1890) gründete 1844
in Berlin eine mechanische Werkstätte, in welche Werner Siemens 1847eintrat, während sich sein Bruder Karl Wilhelm Siemens (Lenthe 1823 —London 1883) in London etablierte.
69 (zu 160): Beim Betriebe der Glühlampen kommen namentlich auch sekundäre
Batterien oder sog. Accumulatoren in Betracht, welche für galvanischeStröme analoge Bedeutung haben, wie sie die Leydner-Flasche für diestatische Elektricität besitzt. Schon 1803 durch J. W. Ritter eingeführt,werden sie jetzt meistens nach dem 1859 durch Gaston Plante (Orthez inBasses-Pyrenees 1834 geh.; Prof, pliys. Paris ) gemachten Vorschläge ausdafür eigens präparierten (z. B. von Faure mit Mennig bestrichenen) Blei-platten erstellt, welche in verdünnte Schwefelsäure tauchen und mit einerDynamomaschine geladen werden, wobei sie gewisse, sich fortwährendsteigernde chemische Modifikationen erleiden, die bei jedem spätem Strom-schlusse (indem gewisserinassen chemische in elektrische Energie über-geht) wieder abnehmen, während ein gleichmässiger elektrischer Stromlangsam abfliesst.
70 (zu 172): Schon Wendelin teilte (vgl. Ciel et terre 1891) Huygens mit,
dass nach seinen Beobachtungen ein Pendel im Sommer etwas langsamerschwinge als im Winter. — Vgl. auch „Max Zwink (Waldenburg in derMark 1858 geb.; Obs. Strassburg), Die Pendeluhren im luftdicht ver-schlossenen Baume. Halle 1888 in 4.“
71 (zu 177): Dm das unter einer Polhöhe q> dem Stundenwinkel s entsprechendeAzimut w eines Sternes der Deklination d zu berechnen, erhält mannach 1 und 4 die wenig bequeme Formel
Tg w — Si s • Co d : (Si q» • Co d • Co s — Co q> ■ Si d) 10
Aus einem von' Horner herrührenden Manuskripte ersehe ich nun, dasser die glückliche Idee hatte, durch
« ' i : 7 ': d), f=V,(v-d), TgM ( ’";-Tg' 2 s, TgN ^ ■ Tg */, s 1 1
einige aus den Gegebenen sehr leicht zu berechnende Hilfsgrössen einzu-fiihren, und dadurch 10 auf
Xgw ^ TgM + TgN
zu reduzieren.
■ Tg M • Tg N
oder w = M + N
13