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— Die Sonne.
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braune Färbungen walir, und Secchi sali wiederholt Uber grossem Fleckenwie rote Schleier liegen. — c. Als Belege für den grossen Wechsel in derFleckenhäufigkeit führe ich beispielsweise an, dass ich 1860 VI 28 auf derSonne mit einem zweifüssigen Fernrohr 47 in 10 Gruppen abgeteilte Fleckenund Punkte zählte, während ich 1855 VIII 14 bis X 1 sogar mit einem vier-fiissigen Fernrohr nie das kleinste Pünktchen wahrgenommen hatte, — ja eskönnten noch viel eclatantere Fälle aufgeführt werden; aber auch bei grössterFleckenhäufigkeit kömmt es nie vor, dass man Flecken in der Nähe der Sonnen-pole sieht, und nur äusserst selten, dass sich solche in der Nähe des Sonnen-equators zeigen, — die grosse Mehrzahl der Flecken ist, wie schon oben an-gedeutet wurde, an zwei zu beiden Seiten des Equators liegende Zonen ge-bunden, welche zusammen die von Scheiner entdeckte „Via regia“ konstituieren,mit deren Wanderungen wir uns noch später zu befassen haben werden. —
d. Nachdem einmal (vgl. 272—3) die zunächstauf vorgefasster Meinung beruhende und zu der(nicht I, sondern II entsprechenden) Erscheinungder Flecken ganz unpassende Idee vorüber-ziehender fremder Körper überwunden war, undauch die von Marius und Galilei beliebten Schlackenund Wolken nicht recht mit derselben zu har-monieren schienen, so standen sich zunächst zweiAnsichten über die Natur der Flecken gegenüber: Zwar gingen beide vonder Annahme aus, dass der an und für sich dunkle Sonnenkörper von einerleuchtenden Hülle umgeben sei; aber während die Anhänger der Einen dervon Dom. Cassini aufgestellten Hypothese beipflichteten, dass die Photosphäreeiner Art Ebbe und Flut unterworfen sei, und so für uns einzelne Sonnen-berge, je nachdem sie mehr oder weniger abgedeckt oder wieder ganz über-flutet werden, als Flecken von veränderlicher Grösse und Gestalt sichtbarwerden oder wieder verschwinden, — so bekannten sich die der Andern zuder schon von Scheiner im Verlaufe seiner Beobachtungen aufgestellten unddann namentlich wieder von Leonh. Rost (vgl. dessen Handbuch) verfochtenenHypothese, dass die von Sonnen-Vulkanen aufsteigenden Dämpfe zuweilen diePhotosphäre zerreissen, wobei Teile des dunkeln Sonnenkörpers für uns alsFlecken in Sicht kommen, wozu sie z. B. dadurch berechtigt schienen, dass(Mem. Par. 1720) von einem im December 1719 gesehenen Flecken mitgeteiltwurde: „Cette tache etait si grosse que quand eile arriva au bord Occidental,eile y fit une echancrure noire“. — e. Nachdem längere Zeit die „Berge“ und„Abgründe“ miteinander konkurriert hatten, schien sich die Wage zu Gunstendieser letztem zu neigen, als im Oktober 1771 Christoph Schulen (? 1722 —Essingen in Würtemberg 1790; Pfarrer zu Essingen ) in den „Stuttgarter-Blättern“ (später auch in seinem „Beitrag zur Dioptrik. Nördlingen 1782 in 8.“)und bald darauf auch Alexander Wilson (St. Andrews 1714 — Glasgow 1786;successive Pharmaceut, Schriftgiesser und Prof. astr. Glasgow ) in seinen„Observations on the Solar Spots (Ph. Tr. 1774; preisgekrönt von der Aka-demie zu Kopenhagen )“ hervorhob, dass sich zuweilen (entsprechend II inobiger Figur) Flecken zeigen, welche in der Mitte der Sonne einen beidseitiggleich breiten Hof aufweisen, während derselbe vor oder nach der Mitte linksoder rechts breiter erscheine, was nicht mit Bergen vereinbar, wohl aber beiVertiefungen eine notwendige Folge sei. Auch Willi. Herschel machte wieder-holt entsprechende Beobachtungen und stellte sodann in seinen „Observations