Band 
Vierter Halbband.
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Der eigentliche Nachweis der Periodicität. —

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würdige und eine kosmische Physik begründende. Parallelismus indem Auftreten der Sonnenflecken und der erdmagnetischen Varia-tionen erkannt wurde, wollten sich noch viele auf jenes alte Dogmastützen, um einen solchen, ihrer vermeintlichen Weisheit unbegreif-lichen Zusammenhang in Frage zu stellen, und so wurde es zurNotwendigkeit, wo immer möglich, den Nachweis zu leisten, dassdie durch Schwabe aus seiner, allerdings auch damals noch etwaskui-zen Reihe, geschlossene Periodicität sich rückwärts bis zur Zeitder Entdeckung der Sonnenflecken verfolgen lasse und somit jenesDogma irrig sei. Es gelang mir nun noch in demselben Jahre,diesen Nachweis mit ziemlicher Sicherheit zu erbringen, — zugleichdie mittlere Länge der sich bei den Sonnenflecken zeigenden Häufig-keits-Periode auf

ll a ,lll + 0 a ,038 liy„‘ = 100 : 9festzusetzen, — und für meine ziemlich mühevolle Arbeit nichtnur bei Schwabe, sondern überhaupt bei der Mehrzahl der Astro-nomen volle Anerkennung zu finden a .

ÜB« 519: n. Um die wiinschbare Untersuchung durchführen zu können,suchte ich zunächst aus vielen hundert Bänden der mir zugänglichen Biblio-theken alle die Sonnenflecken betreffenden Notizen und Beobachtungen zu-sammen , — zog so namentlich neben den bereits erwähnten Schriften derScheiner, Hevel und Rost die Publikationen „Lndovico Zucconi (Venedig 1706?— ebenda 1783; Abäte in Venedig ), De Heliometri structura et usn. Venetiis1760 in 4., — Joh. Heinrich Fritsch (Quedlinburg 1772 — ebenda 1829; Super-intendent in Quedlinburg ), Beobachtungen über die Sonnenflecken (Berl. Jalirk.1802—21), — und: Augustin Stark, Meteorologisches Jahrbuch. Augsburg 1815bis 1.836 in 4.“ zu Rate, — und konnte mich so unter Zuzug der Schwabe’schenReihe überzeugen, dass mit der Unsicherheit von höchstens einem Jahre1626,0 1717,5 1816,3 1829,5 1837,5 1848,6

Maxima der Fleckenhäufigkeit, und

1645,0 1755,5 1810,5 1823,2 1833,6 1844,0

Minima derselben stattgefunden hatten. Da nun je aus den vier letzten, un-mittelbar aufeinander folgenden Epochen sich die Zeitdifferenzen13,2 8,0 11,1 oder durchschnittlich 10' 1 ,77

12,7 10,4 10,4 - - 11,17

ergeben, so muss die Länge einer allfälligen Periode den mittlern Wert von etwa11" besitzen, und somit auch die Differenz zweier entfernter Epochen ein Viel-faches einer 11 nahen Zahl sein. Vergleicht man aber jede der 2x4 letztenEpochen mit jeder der 2x2 frühem, so erhält man

1848,6 — 1626,0 = 222,6 = 19 X 11,72 = 20 X 11,13 = 21 X 10,601848,6 — 1717,5 = 131,1 = 11 X 11,92 = 12 X 10,93 = 13 X 10,081837,5 — 1626,0 = 211,5 = 18 X 11,75 = 19 x 11,13 = 20 x 10,57etc., d. h. jedes Mal einen der 11 nahen Wert: Man darf daher auf die wirk-liche Existenz einer solchen Periode schliessen und derselben die im Mittelaus allen 16 Vergleichungen folgende, oben mitgeteilte durchschnittliche Länge