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— Die Sternschnuppen und Kometen. —
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neuern Methoden im Detail auseinanderzusetzen, obschon einige derselben sehrbemerkenswert sind; dagegen bleibt mir noch zu zeigen, wie der Radiations-punkt (282) einer Sternschnuppe, sei es durch Doppelbeobachtung oder auszwei Ständen, sei es unter der Voraussetzung, es haben denselben (wie beiden Schwärmen in 507—69) mehrere an Einem Punkte beobachtete Stern-schnuppen gemein, aus diesen, also aus Einem Stande, bestimmt werden kann:
Zwischen den Coordinaten dreier PunkteA, B, 0 einer scheinbaren Bahn bestehennämlich (87 : l 1 ") die BeziehungenTg <1 =Tg J-Si (ft-«)
Tg J, = TgJ-Si(ft-«,) »Tgd 2 =TgJ-Si (ft-« a )und aus diesen folgt durch Eliminationvon J und ft die Relationx = I - - II ■ y wo x = Tg d • Se « y = Tg « 9
und ^ Tg d| • Si « 2 — Tg <1, • Si«, „ _ Tg d, ■ Co « 2 — Tg A, • Co «, . ..
Si (ß ä — «,) Si («j — «,j
Da nun bei jeder vollständig beobachteten Sternschnuppe zwei Punkte B undC (Anfang und Ende) nach ihren Coordinaten, also nach 10 die zugehörigenWerte von I und II, bekannt sind, — ferner 9 1 für jeden Punkt A, also auchfür den Radiationspunkt, besteht, und für diesen in erstem Falle zweimal, inletztem sogar mehr als zweimal aufgeschrieben werden kann, — so lassensieh in beiden Fällen x und y, somit auch « und ß, wirklich berechnen, — jaman erhält im zweiten Falle sogar Anhaltspunkte, um die Zulässigkeit derVoraussetzung und die nach den Untersuchungen von Bessel, Schmidt, Weiss,etc., durchschnittlich bei 1 '/ 2 0 betragende Unsicherheit der einzelnen Ein-tragungen und Ablesungen zu beurteilen.
565. Die Zählungen und deren erste Ergebnisse. —
Schon ein einfaches Abzählen der während einer bestimmten Zeitaufleuchtenden Sternschnuppen führt zu ganz interessanten Resul-taten, und namentlich ist auf diese Weise, schon lange ehe dieunter der folgenden Nummer zu behandelnden denkwürdigen Unter-suchungen das wünschbare Licht über dieses Gebiet verbreiteten,der Beweis geleistet worden, dass in der Häufigkeit der Stern-schnuppen sich sowohl ein täglicher als ein jährlicher Gang sehrbemerkbar macht a .
Wn .* 65 : a. Die Wahl der Zeitdauer für eine einzelne Zählung ist ziem-lich gleichgiltig, doch ist nach meinen Erfahrungen die Viertelstunde zu em-pfehlen, und erst aus dieser auf die Stunde zu schliessen. AVesentlich ist es,dass der Beobachter während einer Beobachtung immer dieselbe Stelle desHimmels ins Auge fasst; soll der ganze Himmel beherrscht werden, so musser mindestens noch 4 Hilfsbeobachter haben: So wählte ich für die von mir1851 in Bern begonnenen und dann in Zürich bis 1859 fortgesetzten Zählungenentweder den Polarstern als Richtpunkt, — oder dann einen der um ihn einsphärisches Sechseck bildenden Sterne « Serpentis, a Aqnilse, y Pegasi, « Tauri,u Canis minoris und ß Leonis, — bei hinlänglichen Hilfsbeobachtern sogar alle