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Die Sternschnuppen und Kometen.
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einem Nebenzweige der Lyriden, mit welchen er einen ähnlichen Radiations-punkt besessen zu haben scheint, angehörte, kann ich nicht mit Sicherheitbestimmen.
570. Bestimmung der Bahnen von Sternschnuppen-schwärmen. — Macht man die Voraussetzung, dass sich die Stern-schnuppenschwärme nach den Kepler’schen Gesetzen um die Sonnebewegen, so kennt man von ihrer Bahn, ausser dem Brennpunkteund dem als nahe mit dem Orte der Erde zur Zeit der Erscheinungübereinstimmenden Durchgangspunkte durch die Ekliptik, die diesemletztem zugehörige, abgesehen von der unten zu besprechendenAberration, mit der Geraden nach dem beobachteten oder schein-baren Badiationspunkte zusammenfallende Tangente, was offenbarhinreichen muss, um eine parabolische oder sogar, wenn man nochaus der Periodicität der Erscheinung auf die Umlaufszeit schliessenzu können glaubt, eine elliptische Bahn zu berechnen, und es sindin der That für solche Bechnungen bereits verschiedene Methodenaufgestellt, sowie nach denselben mehrfach solche Bestimmungenausgeführt worden
Zn SSO: a. Bezeichnen Q und L die geocentrischen Längen von Sonneund Apex der Erde zur Zeit eines Meteorregens, dessen Beobachtung für denscheinbaren Radiationspunkt (kürzer: Radiant) die Ekliptikcoordinaten 1 und b
ergeben hat, und ist r die Entfernung derSonne von der Erde, so hat man nach 70(z. 51) : 10
L = © ~ 90» — 7,4348 • d Lg r: dQ 1
wo d Lg r und d 0 durch die aus den Tafelnerhältlichen täglichen Zunahmen von Lg i'und © zu ersetzen sind. Mit hülfe von Lfindet man sodann successive nach
Ct n = Si (1 — L) • Ct bCt « = Ct (1 — L) ■ Co n
die scheinbare Elongation a des Radianten, — aus dieser, wenn c das (aller-dings nach 484 : 1 nur unter Annahme eines Wertes für die grosse Axe derMeteorhahn bestimmbare) Verhältnis der Geschwindigkeit der Meteore zurGeschwindigkeit der Erde in ihrer Bahn um die Sonne ist, nach der 264 :1entsprechenden Proportion
Si («' — a) : Si b = 1: c 3
die wahre Elongation u‘, — und endlich umgekehrt aus dieser nach den 2entsprechenden Formeln
Tg (1' — L) = Tg a‘ ■ Co n Tg b' = Si (1‘ — L) • Tg n 3
successive die Ekliptikcoordinaten des wahren Radianten. Da nun die Rich-tung nach diesem letztem (als Tangente der Meteorbalm) mit der Knotenliniedie Bahnebene bestimmen muss, so erhält man die Neigung i der Bahnebene