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— Bestimmung der Bahnen von Sternschnuppenschwärmen. — 501
und den Winkel w aus den 2entsprechenden FormelnCt i = Ct V • Si (1' — O)Ctw= Ct(l‘ — O) • Coi Äwährend ohnehin aus der Figurdie Beziehungenft = 0 P — Q,— 1^0° — v 6folgen, deren letztere jedochdie zwei Unbekannten P und venthält, so dass die Eine der-selben noch anderweitig zu be-stimmen ist. Gewöhnlich machtman nun die Annahme, dass dieBahn parabolisch sei, — erhältdann nach 484:1
c = g • J/2 : r : lg ■ j/(2 : r) — lj = |/ü : (2 — r) 7
kann somit c und die davon abhängigen Grössen wirklich berechnen, —- weissüberdies, dass nun w' = w, also
v = 180 - 2w P = ft + 2w q = r • Co 2 ‘/ a v = r • Si 2 w Sist, — und kann nach 501: 6 auch noch die seit dem Periheldurchgange ver-flossene Zeit berechnen. In den wenigen Fällen, wo man die Umlaufszeit desSchwarmes und somit nach dem dritten Kepler ’schen Gesetze a zu kennenglaubt, kann man die Rechnung auch unter der Annahme, dass die Bahnelliptisch sei, zu Ende führen, indem man nun c nach 484:1 ebenfalls be-rechnen, — ferner v und e nach 74 (z. 53): 28—30, — und endlich successiveu, m, t nach 484 : 2, G ermitteln kann. — Vgl. für verschiedene Behandlungendieser Aufgabe die Publikationen von A. Erman (A. N. 385 von 1839), S. C.Walker (Proc. Amer. Phil. Soc. 1840), E. Weiss (Beiträge in 564), Th. Oppolzer(Lehrbuch in 504), W. Klinkerfues (Astronomie in 504), 11. Lehmann-Filhes(Meteorbahnen in 564), J. A. Kleiber (Opredelenije orbit meteornych potokof.St. Petersburg 1891 in 8.; vgl. Referat Harzer in Astr. Viert. 1891), etc., undvoraus die von mir zunächst benutzte von G. D. E. Weyer (A. N. 2744—45von 1886), — für einige Rechnungsresultate unsere 583.
»^l. Die neuern Beobachtungen und Ansichten. — Über
die in der neuern Zeit aufgefundenen Beziehungen der Sternschnuppenzu den Kometen kann erst etwas später (583) eingetreten werden,und über die Bemühungen, erstere spektroskopisch zu analysieren,wurde bereits früher (566) Einiges beigebracht; dagegen bleibt hiernoch zu erwähnen, dass der zur Zeit von Ad. Erman vermuteteZusammenhang der kalten Tage im Mai mit Meteorschwärmen,Welche vor der Sonne vorübergehen, kaum existiert, jedenfalls nochviel fraglicher ist als die (566 u. 568) vermutete Bedeutung der Stern-schnuppen für Witterungsprognosen“ Ferner ist an die zuerst vonWidmannstätten bei einzelnen Meteoriten entdeckten und also mitHecht seinen Namen tragenden charakteristischen Figuren zu er-