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Geschichte der Zeugdruckerei, der dazu gehörigen Maschinen und Hilfswerkzeuge und der Erfindungen im Gebiete des Kolorits für den Baumwollen-, Leinen-, Seiden-, und Schafwollendruck, bis auf die neueste Zeit : nebst einer ausführlichen Übersicht des gegenwärtigen Standes dieser Kunst, in technischer, commerzieller und statistischer Hinsicht / von Wilhelm Heinrich von Kurrer ; mit Beiträgen von K.J. Kreutzberg
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im sauern chromsauern Kalibade in ein schönes Grün über. BUckmit weißen Objekten lehrte man auch dadurch darstellen, daß ma<die Waare in einer Jndigküpe hellblau färbte, nachher mit eilstAuflösung von neutralem chromsauerm Kali imprägnirte, und zullPmit Säure weiße Stellen ausazte. Man gab diesem Artikel dckNamen Chass« von dem General Chassü, Vertheidiger Antwc«pens, weil die Erfindung grade in jene Zeitperiode fiel. Grün n'Hweißen Objekten, nach dieser Methode, verdanken wir James Tho>»svn in Primrose. Die blaugcfarbte Waare wird mit essigsauer^Thonerde gebeizt, nachher mit neutraler Chromkaliauflösung impräinirt, weiß geätzt, und zuletzt in einem Wau oder Onercitronbad'grün gefärbt. Dieses Verfahren erhielt unlängst eine große Verci»fachung in den Manipulationen dadurch. Laß man eine Reftlsterfand, die sich auf der Walzendruckmaschine gut drucken läßt, -uüin der Jndigoküpe, für Hell-, ja selbst für Mittelblau u-chtterirt wird.

Goldgelbe Objekte, in dunkelblau gefärbtem Jndigogrustmittelst chromsauerm Kali eingefärbt, wurde zuerst in der FabrHvon Walter Crum in Glasgow im Jahre i8?e dargestellt. I»'Jahre 1830 stellte W. Crum die beliebte Chromorange-Farl'tin demselben Artikel zuerst dar. Dun^l Indigo blau >»§Hellblau und denselben chromgelben and Chromorange-Färbsttrat zwei Jahre später in der Drucke^ von Fort Brothers ^Compagnie zu Oakenshaw ins beben.

Mit dem Anfange dieses Jahrhunderts ergriffen die Englandszuerst die Methode, bald der- Beizstoff, bald die Farbe selbst aii>dem Gewebe stellenweise, bald ganz, bald nur stellenweise wiederzerstören, oder wegzuäM. Dieses Verfahren gestattete so mancheAbänderungen, und es ließen sich nach diesem Prinzip so viel eigest

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eine besondere Gattung angesehen werden können. Man nennt stAtz druckwaaren oder Enlevagen t<Hsobui^ost Works). Da^erste Patent, mit Citronensäure auf diese Art zu ätzen, erhielt islvrarJahr 1799 ein Glasgower, aber erst im Jahr 1805 kam diese GastEtätung Druckwaare in größerer Quantität durch den Handel zum Voff s-uxschein. Mit Zuckersäure wurde diese Prozedur schon 1L03 klarKosmanos bewirkt. — ^ schw

Es lassen sich nach dieser Methode nicht nur in allerlei