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fchast nicht in blossen Grübeleien bestandenist, haben jederzeit gewünschet, das man dieWasser iedes Landes fleissig beschreiben möch-te. In meinem ersten physicalischen Send-schreiben habe ich aus dem Herrn Dargen,ville angezeiget, wie er Vorhabens sei, vonden vornemsten Flüssen in Europa zu han-deln. Ich zeigte damals! die Schwierigkeitsolcher Arbeit für Einen Mann; und iezt kanich künlich sagen, wie höchstersprieslich sol-d)e Arbeit sein würde, wenn Erfarene in ie-dem Lande ihr Gewässer fleissig beschrieben,und also die Hydrographie mit vereinigterSorgfalt ausgearbeitet würde. Die Erd-beschreiber würden alsdenn nicht mehr so vieleFeler begehen, dergleichen ich, zur Lust, ausdes M. A. Muretus Variis Lectionibus(Antwerp. ex off. Plantin. 1586. in 8.) S.
anfüren will: »Iria maxima Euro-pae flumina eflse Nilum, Istrum & Rho-»danum, traditum est:, sed principem„locum omnes tribuunt Nilo. Ab eo„autem secundum facit Istrum Saliu-»stius.,, Ist es nicht betrübt , das ein sogrosser Kunstrichter den Nielstrom in Eu-ropa sezt! er berufet sich auf den Gelliusim 7 Kap. des 10 B. aber dieser sprach vonden Strömen des römischen Reichs. NochMehrere Vorteile müste dieNaturlere darausziehen, wenn viele dem Beispiele folgeren,O s welches