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-Läuft des ausgehenden Plönestroms und selbstdem Seewasser Gewalt anzuthun.
Es ist Hiebei eine Mtttmassung anzubrin-gen, die ich daraus geschöpftt habe, das inder See selbst gewaltig grosse Baume mitAesten versenket liegen; desgleichen das an denEnden derselben das Ufer eine ziemliche Weitehinein ganz flach und seichte ist. Ich ver-mute nemlich daher, das diese See ehemalsnicht so gros gewesen und nach und nach einenTeil eingeschwemmet und bedekket habe. S»schädlich und hinderlich diese Bäume den Fi-schern sind, ein so gewisses Zeichen geben sieuns, das der Teil der See, wo sie liegen,durch eine heftige Flut entstanden sei. Ichhabe aber die Künheit zu behaupten nicht dassie von der Sündflut her darin liegen soffen;sie sind noch zu frisch zu solcher langen dauer,und haben an sich selbst noch nicht genügsa-me Veränderungen, ein so spätes Alter indiesem Zustande zubeweisen, erlitten. D>§tägliche Erftrung bezeuget auch, das die Be-hauptung solcher Ueberschwemmung nichtwieder die Marscheinlichkeit streite: es sindgenügsame Gegenden um diese See, welchebald blos und trokken liegen, bald durch dieübertretende Flut bedekket werden. Eben da-her scheinet es ganz möglich, das man dasVorhaben, ein Teil dieser See abzuleiten;welches man öfters auf allerhöchste königlich