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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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253
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h zende Wasser ein dem Brüllen gleiches Ge-töne erreget. Sobald man auf die iezt erza-p lende Vorfallenheiten acht Fat, wird man an, meinen angenommenen Sazen nicht zweifeln.

K Wenn die Luft sonst ganz stille ist, finden sicht hier und dort Wirbel auf der See, das man

f das Waffer in einer weiten kräuselnden Be-

j wegung heftig umher treiben stehen dieses

f wäre unbegreiflich, wenn man nicht die Ur-

i fache in einem ungleichen Boden sezete, wo

- das Wasser, durch starke Falle und durch

' starkes Entgegenprallen einer Schwere gegen

t die andre, dergleichen heftige Bewegung ver-

- ursachet und leidet. Eben so gehet bei stiller

t äusseren Luft die Trift über die See. Die-

ses ist eine Walzenförmige Bewegung einesTeils des Wassers, von einer Seite der

, See zur andern, derienigen Bewegung gleich,. ' dadurch man ein grosses Schifsthau herum{ windet. Man glaubet insgemein, das bald f auf diese Bewegung Wind entstehen werde:\ entweder, weil die stille Witterung schon so\ lange gedauret hat, das man natürlicher Weise

- eine Aenderung vermuten mus; oder weil die

[ JRnete Gange der See der obern Luft einige

\ Gemeinschaft haben. Recht! wird man fa-

- 8en, also ist kein unterirdischer Wind hie-

! selbst bewiesen. Ja mich beucht, derselbe

b>erde durch dasjenige genugsam bewiesenl werden, was ich gleich iezo anfüren will.