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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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254
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Erstlich zeiget sich diese merkliche Wärkungeiner unter dem Wasser verhaltenen Lustauch im Winter satsamlich. Denn wenndie See auch mit einem etliche Ellen tiefenEise beleget ist, so hebt die untere Luft dasselbe dergestalt in die Hohe, das die Beu^gung dieser festen Wasserdekke einige Schuhein der Hohe betraget. Wolte man sagen,es entstehe diese Bewegung und Erhebungdes Eises durch den Druk der obern Luft; stmäste man entweder einen Ort annemen, dernicht mit Eise bedekt wäre; oder man mufftglauben können , das die Luft durch das Eiseben so leichtlich,^als auf der blossen Flächedes Wassers, drükken könne: oder es mästeendlich die ^Zeugung des Eises herunter undnicht aufwärts gehen, welches der Erfarungwiederspricht. Noch mehr: die wirbelndeBewegung, zeiget sich auch unter dem Eise,wenn die Mee ganz dichte zugefroren ist, der-'gestalt mächtig, das sie oft die starke Ne»eder Fischer ganz ineinander wikkelt. Wel^ü)<$ aber die unter dem Wasser verborgeneGänge dieser Winde sind, und ob man nachderen Lage die Richtung ihrer Bewegung dar-'nach bestimmen könne, ist mir, wegen Man-gel der Beobachtung, zu sagen unmöglich»kan auch, wegen Tiefe des Wassers, schweblich erkundiget werden.