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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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268
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etwas weniges zu sagen, ausbitten müssen-Alsdenn erst werde ich im Stande sein, d^jenige Künheit, nach welcher ich Eurerehrwürden mit meinen geringen Gedanke"beschwerlich falle, bestmöglichst zu entschulddige».

Ich habe vor andern diesen gedoppeltesEndzwek vor Arrgen: Einmal, den Entwurf!von einer zu schreibenden Naturgeschichte ä" imachen; zweitens, alles dasienigeanzufüre", jwas zu einer möglichst volkommenen Seltenheitensamlung dienlich erachtet werden kau- ,Nichts war natürlicher, als das mir hiebe'die Malerei einfiel: eine Kunst, die allezeitden Geschmak der erhabensten Geister gebifidet oder vergnüget, und allezeit den San^lern der Seltenheiten, der Natur und Kunst,den Eifer,.ihre schönste Hervorbringunge"fleissigst aufzubehalten, erreget hat. Jchsestrmir also vor,EurerHoÄ>ehrwürden,mit derIhnen schuldige Ererbietigkeit, meine gerilltge Gedanken von der Malerei und <& elmalden, zuzuschreiben. Es schien mir Z"übereilt zu sein, wenn ich blos von Gemald^samlungen, und wo und wie dieselbe ang^stellet worden waren, handelte; wenn, ichnicht vorher meine wenige Anmerkungen überdie Malerkunst selbst vorgetragen hätte.

Es war ehedem eine Zeit, da man von de"Beispielen des Altertums, oder das ich reckstsage, von der Vorschrift der Natur;

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