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Ere zuwachsen, und von dem ich mir rechtausnemende Vorteile versprechen müsse.
Jezt will ich, mit Dero und des Geerte- -f?ett Leders, gütigen Genemhaltung, dieie-nige Grunde, nach welchen wir den Wert derMalereien beurteilen sollen, kürzlich anfüren.Ich bedinge mir hier zweierlei ehrerbietigst aus:einmal, das ich nicht alles und iedes hiehergehörige, erschöpfen könne und werde; teils,weil solches der Raum nicht zulassen, teilsauch meine wenige Fähigkeit nicht alles errei-chen möchte: zweitens, das mich das Vor-recht eines Briefes entschuldigen möge, wennich nicht alles, nach der Folge einer strengenLerart vortrage.
Ueberdem mus ich nach bestem Vermögen,das trvkne mit den anmutigen, dergestalt zuvermischen suchen, das ich Eurer Hocher-würden und andrer Geerten Leser , Gedultnicht gar zu unverantwortlich misbrauche.
Es sei mir gleichfals zu erinnern erlaubt,das die Regeln der Malerei, teils das ein-fache , teils das zusammengestzte, angehen.Räch dieser natürlichen Vorschrift bin ichauch hier zu handeln verbunden: und also willich erst die kritische Reguln von dem Einfa-chen in Malereien anfüren.
. Die erste Reguk des einfachen ist: es wmeine jede einfache Malerei wahr fein.Den Prvbestein der Wachest giebt die Ue-bereinkunst der Natur. Ein jedes Conter-©4 fast