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so gestehe ich es frei, man kvnte sie nicht trist*!en. Aber man kan dergleichen dergestaltvorstellen. das man dem Finstern durch eineingebrachtes Licht, von Laternen, Fakkelnund dergleichen: der Nacht durch Beihülfeeines Möndenscheines oder des Sternenlich-tes -.' einer Hole durch ein hier oder dorthereinfallendes Licht, zu statten kommet. Wiehier die Kunst soviel mehr Gelegenheit sich zuzeigen bckommt, so leidet die Warheitim ge-ringsten nicht. Adam Elzheimer, der1774. in Frankfurt am Main geboren, undvon einem gewissen Uffenbach; der mehrEinsicht als Uebung von der Malerei hatte;unterrichtet war, und endlich in Rom meistvor Kummer starb, weil ihn seine Gläubigerins Gefängnis werfen liessen ^dieser Elzhei--mer, sage ich, hat fast beständig in seinenkleinen Gemälden und Landschaften, bei vor-gestelleten Mondenfchcine und Nachten, eingewisses zufälliges Licht anzubringen, und dem-selben grosse Würkungen zu verschaffen ge-wüst. Jacob Emsi Thoman, sein Schü-ler , hat auf diese Art versthiedenes gearbeitet,fo das viele seiner Malereien vor Gzheimrrischeangesehen zu werden pflegen.
Eure Hochehrwurden werden gütigstEntschuldigen, das ich hier zum Beweise mei-ner Anmerkung einen besondern Fal ange-facht habe: ich habe hier des Mr. GerfamtzWorte, aus feinem Catatogue raisonne des
dif*