Buch 
Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
Entstehung
Seite
1028
JPEG-Download
 

I 0 ft 8 A ) Kc A

kleine Umstände entwischt, welche mir izt in vie-len Stükken einige Hindernisse machen.

Das erste, was uns bei den ersten Quellen, ;selbst gleich beim Wege, in die Augen fiel, war !eine bald braune, bald gelblichte Ochererde, wel-che die Nässe aufgelöset, und wovon sich dasWasser rötlich oder gelb gefarbet hatte. Ichwil von dieser Ochererde besonders allein zuerstsprechen, ob wir gleich bei dem ersten Be-steiget! des Berges verschiedene andere nicht un- ,dienliche Entdekkungen machten. Mir schiendiese Ocher gleich eine Anzeige eines daselbst vor-handenen Eisenmetalles zu sein, weil man dieFarbe dieser Erdart von demselben herzuleiten ,die Gewonheit hat: allein es war uns voröerste daran gelegen, diese Erde etwas näher zukennen. Das erste was ich damit vornam,war, daß ich sie brennete, da fand sich nun,daß dieselbe, wann man sie fürsichtig grübe,gar nichts, oder sehr unmerklich weniges vonSande eingemischt habe. Sie zeigte sich nachdem Brande, und wann sie gehörig zerrieben,dem Malerokker in allen Stükken ganz gleich.

Ich neb sie mit Wasser an, und sie ward ein«ganz angenenie dunkrlrothe Wasserfarbe. Icherfuhr es hernach und sahe es mit Augen, daßverschiedene Leute in Cöslin den Nuzzen dersel-ben schon eingesehen, und sie roh eingerühret,und ihre Häuser damit abgepuzzet hatten. Dishabe ich auch hier in Wismar noch mit dein (hier gewönlichen Anstriche vom Theer versucht,