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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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1029
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und Habe,die Farbe ganz beständig, nur-, wie^ Natürlich ist, viel dunkler befunden.

Ich machte daraufden Versuch, diese Ocherauch mit Oele aufzureiben, und ich betheure,daß mir alle verlangte Versuche damit gelun-gen sind. , Ich habe damit auf Holz undPa.Pier, Purgamen und.Leinewand gemahlt, undder Pinselstrich ist fein genug. Und der Standder Farbe fest gewesen. Zwar gestehe ich es,

, daß nicht alle meine Versuche aufeinmalgleich,sondern nur nach und nach von statten gegan- gen sind. Ich bekam von ir. einem seligen1 Gönner ein Fas dieser, und anderer bald-I her zu beschreibenden Erde, hieher nach Wis-^ war nachgeschikt, da ich dann bei müssigenStunden mit Gemächlichkeit alles nach undNach ins Werk sezte. Eine Fursicht hatte manHiebei nötig Diese Okererde war an einigenOrten ungemein Eisenhaltig, hark und fljtterig:strich man mit diesen roh an, so gab es braun-schwärzliche Flekken, wann man auch Diesehärtere Erdklumpen mit aller Macht und Sorg-fält klein zerfnes : wann manche brannte, wur-den diese härtere Srükke noch mehr schwarz-braun, und man reibe sie, wie man will, soWerden sie glänzernde Flittern -zeigen. Mankau diesem Umstände durch zwei Mittel vor-- beugen: einmal, wann man dergleichen starkAnhaltige Stükke gleich beim Sorliren der! Erde auswirft, oder hiernächst, wann man^tweder die rohe oder gebrante Ochererde steif.

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