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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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1047
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R )K( r°47

terö mit einer algemeinen Seuche befallen sind,ist eine unleugbare Warheit. Ich mus esaber gestehen, daß wir die Zufälle der Fischeweit weniger, als bei andern Thieren, ken»neu, ob wir sie gleich fast eben so genau wis.sen könnten. Wie viele Teiche sind auf denHöfen selbst, wie viel Seen und Bäche dichtan oder hinter den Häusern, darin man diebische untersuchen könte? Die Fischer habenöfters die artigste Erfarustgen; aber wer sprichtMit ihnen davon? Wer hat wol jemals einenkranken, oder in seinem Wasser gestorbenenFisch von aussen sorgfältig beobachtet, odervon innen untersucht? Mass verlache michnicht! die Fische sind unsre häufige und alge-meinste Speise: verdiente die nicht genau un-tersucht zu werden? Ich weis daß Fische kran-ken, aber welche, und warum? das bin ichzu bestimmen noch nicht im Stande. Ich fin-de einige Fische von Würmern geplagt, aberauch diese meine Erfarung ist noch sehr einge-schränkt und geringe. Ich will indessen, wasich weis, davon anführen. Die Kennzeichender Krankheit der Fische sind: entweder, daßdie Kiefern blas erscheinen; und bis ist einsicheres Merkmal, baß ihr Geblüt verderbetist: oder daß ihnen die Schuppen hier unddort abgegangen find. Man siehet leichtlich,daß bis von einer äusserenGewalt herrühren kön»ne; und man siehet oft stark verlezte Fische, wel-che den Zähnen eines frässigen Hechtes mit vie-Pyp a lm