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[Band 1.]
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des Hrn. Heinrich Cannegierer. >5

bcrt Tropp, Tochter. Er wurde ziemlich früh aufdie hochgräfliche Schule geschickt, und, da er sich aufderselben in der lateinischen und griechischen Sprachegnugsame Geschicklichkeit erworben hatte, zu denhöheren Vorlesungen auf dem Gymnasio befördert.Er erwahlete die RechtSgelahrrhcit, und bediente sichdaher vornehmlich der Unterweisung der damaligen Leh-rer, Aug. Houk, Rud. Goclenius, und I.dP. pagenfkecher, in deni röniischen Rechte. Vonda begab er sich, um seine Studien fortzusetzen, nach'Hcibcn, und erwählte die berühmten Rechtögelchrten,2 iol>. Poet und Gerh. Noodr, welcher letztereihin wegen feines Fleißes sehr viel Gewogenheit be-wies, zu seinen Führern, hielt sich aber auch zugleichbesonders an den gelehrten perizoimrs. Dieser erzei-gere ihm gleichfalls, sowohl wegen der besondern Hoff.nung, so er von ihm faffete, als auch, weil er vongroßmütteriicher Seite aus dein Trspprffhen Ge-schlechte zu Srcinfurrh abstammet?, nicht wenigeGunst und Wohlthaten.

Er lernete noch,als er schon von dem ArnhcinüschenMagistrat zum Lehrer auSersehen; und als Prorectorder lateinischen Stadtschule berufen wurde. Dieses ge»schahe im Jahre >714. Nicht lange hernach ward er zumRectorat nach Thiel, imgleichen nach Deveurcr ein-geladen. Weil ihm aber zu Arnhcim größere Hoff-nung gemacht, seine Besoldung vermehret und dieProfeßion der Geschichte und der Beredsamkeit zuge-leget wurde, hielt er es für zuträglicher, sothane Vor-schlage nicht anzunehmen. Er hatte auch nicht Ur*fache sich solches gereuen zu lasten, indem er nicht nurdurchgängig sehr hochgeachtet wurde, sondern auch,

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