Band 
[Band 1.]
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Die Geschichte

da sich 1720 die Umstände eräugeten, das Prorecto-rat, mit dem Rektorat und obersten Lehramts derSchule verwechselte.

In demselben Jahre heirathete er die Jungfer Ra-che! Muis, welche aus einem sehr blühenden und inder Arztneywkssenschaft berühmten Geschlechte ent-sprossen, und eine einzige Tochter des HermannMuis, SecretariuS und Landschreiber der Aemter undGerichte von Vclüwen und Vclüwcn Zoom, und derMaria de Gimmer ist. Diese Ehe ist hernach mitneun Kindern gesegnet worden, wovon noch sieben,und unter denenselben drey Sohne, am Leben sind.

In eben diesem Jahre wurde unserem Gelehrtendie Profeßion der Geschichte und der Beredsamkeitvon den Curatoren der harderwyksthen Universitätaufgetragen. Kurz hernach begehrte man ihn zu ebendiesem Amte in Lranccker, Gröningen und Utrecht,mit dem Versprechen, ihm das Gehalt zu vermehren.Wiederum berief man ihn nach Franecker zur ju-ristischen Profeßion , und nachmals auf ein aufsneue vergrößertes Gehalt, zur historischen. Auchwurde ihm um diese Zeit das Reclorat zu Haag miteiner stattlichen Besoldung angetragen. Hatte es al-lein an seiner eigenen Neigung gelegen, so würdeHerr Cannegierer alle diese Ehrenämter schwerlichauSgeschlagrn haben. Allein, seine Frau sprach mit,und, um so wohl ihrem, als seiner Schwiegerälternund Schwager, liebreichem Begehren eine Genüge zuleisten, ließ er sich zurück halten, und blieb zu Arn-heim.

Weil er aus der Rechtsgelehrsamkeit sein Werk g«.macht hatte, nahm er im Jahre -734 die höchste Wür-