42 Die Geschichte
Er hatte das drey und zwanzigste Jahr noch nichtvöllig erreichet, als er noch in dem Laufe seiner Stu.dien den Ruf zum Conrectorate an dem Gymnasiozu Dordrccht erhielt, auch demselben folgte, undden 27 Der. ,694. seine öffentliche Antrittsrede hielt,de summa graecas perdiscendi Iiteras necelTirate.Sie wurde so wohl aufgenommen, daß die Cura-koren, wie er in der Zuschrift an dieselben rühmet,solche zum Drucke beförderten. Gronov, welcherihn, wegen seiner schweren Krankheit, bey seinemAbschiede aus Leiden nicht gesehen hatte, unterließnicht, ihm auf seinem Krankenbette mit einer lateini-schen voran gedruckten Ode dazu Glück zu wünschen.Er endiget mit diesen Worten, aus welchen manabsehen kann, wie hoch er diesen seinen Lehrlingschätzte.
Tu mihi cordi es, mea cura, Iensi,
Tu manes fixus mihi per medullasVc diuturno meritus fuisti
Temporis actu.
Kurz hernach erweckten unserm jungen Gelehrtenbelobter Francins, und der nicht weniger berühmteBrukhufluo, einige Verdrießlichkeiten, welchegrößten Theils aus einem Widerwillen gegen seinenLehrer, welchen er nun, als dessen Liebling, mit em-pfinden sollte, herrühreten. Letzterer schrieb einigeStachelverse auf ihn, welche in dessen herausgege-benen poematibus , wovon wenig Exemplare ge-druckt, und nur unter gute Freunde ausgetheilet wor-den, befindlich sind. Jener aber meynete in einemgriechischen gebundenen Glückwünsche des Herrn Jens,
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