des Hrn. Johann Jens. 4;
an den berühmten perizonins, verschiedene preso-dische Fehler entdeckt zu haben, und erregte darübereine Streitigkeit, welche hihig wurde, und von demamsterdamischen Professor mit weniger Anständigkeit,und von dem dordrechtischen jungen Schulmanne miteinem ziemlichen Iugendfeuer getrieben wurde, undlchiern bewog, zu Dordrechc 1696 in 4to folgendeSchrift heraus zu geben: lustiflima ad publicumquerela de injuriolk prorsiis ratione, qua securaegit petrvs PRAN-civs. Man findet einenähere Nachricht von diesem Streite in einem An»hange zu den annotationibus in Svetonium i acoiupERizoNii, welche M. Christian Philipp Rcll-ner 1725 zu Breßlau aus Licht gegeben hat. Ei-nige Züge in Grävii Briefen in den operibus post-humis t Ranch, <£. 416 u. f. scheinen ebenfallsihre Beziehung darauf zu haben. Doch wir habenvielleicht schon mehr davon gemeldet, als wir vor demHerrn Professor Jens, welcher diese Sache in einerewigen Vergessenheit zu begraben wünschet«, verant-worten können. Das Amt der Wahrheit beflissener'Geschichtschreiber wird uns entschuldigen, und uns umdesto eher rechtfertigen, da wir sonst des rühmlichenAusschlages derselben nicht so füglich haben würdenMeldung thun können. Es war nämlich dieser. Daman sahe, daß so große und in der gelehrten Weltso angesehene Männer sich angelegen seyn ließen, ei-nen so jungen Gelehrten zu raufen, so fieng man an,desto höhere Gedanken von ihm zu fassen, und derWerth seiner Geschkcklichkcit wurde dadurch nicht ver-'ringet^ sondern erhoben. Die Vorsehung gab derUnschuld den Sieg, und es zeigete sich immer mehr,