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[Band 1.]
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des Hrn. Carl Gottlob Hofmanns. ,25

baß derselbe eine große Zierde der hohen Schule zuWittenberg sey, von dessen ausnehmender Gefchick-lichkeit Sachsen bereits ausnehmende Vortheile erhal-ten, und auch noch in Zukunft erlangen wird. Jewicktiger daher die Verdienste dieses Mannes um dieevangelische Kirche und um den Umfang der Gelehr-samkeit sind, desto billiger ist es auch, daß seine Ge.schichte der Nachwelt zur Nacheiferung aufbehaltenwerde, wovon gegenwärtiger Aufsatz ein mehrereö zei-gen wird.

Schneeberg ist derjenige Ort, an welchem dieser großeTheologe am ersten Tage des Weinmonats im Jahre170z das Licht der Welt erblicket. Sein Vater, Mi-chael Hofmann, bekleidete bey der dasigen Stadtschuledie Stelle eines Conrectork. Die Mutter aber warVeronica Elisabeth, M. Gottfried Richters, Psarr«herrnö in Neustadt bey Schneeberg älteste Tochter,welche aus dem Geschlechte Ganzland, das ehemals vondem Duc de Alba aus den Niederlanden der evange-lischen Religion halber vertrieben worden, abstammete.So wie sein Vater, als ein erfahrner Schulmann,keinen Fleiß und Mühe fparete, diesen seinen Sohn,von dessen vorzüglichen Eigenschaften er das bestehoffen konnte, auf das beste zu unterrichten, so großwar auch der Eifer unsers Gelehrten, welchen er beyErlernung der zierlichen Wissenschaften, denen er sichauf der lateinischen Stadtschule zu Schneeberg vonJugend an ergab, erwies, allwo er zugleich unter derAufsicht und Anführung des nunmehr seligen Dopperts,und andrer Lehrer, sich eine weitläufrige Gelehrsamkeiterwarb, dergestalt, daß ihn sein Vater, als sich dieJahre herannaheten, i» welchen er hohe Schulen be-