3io Die Geschichte
der Naturlchre eine Streitschrift de Ooiitho Regio-montano vertheidigte, ward Herr Lilienthal seinRespondent. Beym Anfange seiner akademischenJahre besuchte er auch den Hörsaal des Hrn. D»2\y£e, vermuthlich wegen der hebräischen Gramatik,die der Herr Doctor seinen Zuhörern auf eine über-auSleichre Art beybringt. Nach gelegtem Grundejn der hebräischen Sprache wandte er sich zum ordent-lichen Professor der morgenländischen Sprachen,dem Hrn. D. Io. Bernhard Hahn, welcher mitihm in einer besondern Stünde die hebräische Bibelgeschwinde durchlas. Zum lehrer der Weltwemheitund Algebra erwählere er den sei. Pros. Punzen,dem seine Schriften ein unverwelklich Denkmaal ge-stiftet haben. Die Naturlehre hörete er bey demgeschickten Hrn. Pros. Beske, bey welchem er sichauch im Disputiren übece. Jn der Historie gab ihmHr. M. Lrid. Christ. Iefter, Prediger im Hospi.tal, Unterricht. Endlich schritt er auch ;ur Gottes-gelahrtheit. Die Dogmatik fieng er bey dem sei. D.Abraham ^Volf an, und als derselbe starb, sehteer sie bey dem sel. D. Ioh. Heinrich Lystus fort,bey dem er auch die christliche Sittenlehre horere.Außer diesen wohnete er auch den therisch polemischenVorlesungen des Hrn. D. Franz Albert Schulzbey, welcher der strengen Lehrart folget. Jn der hei-ligen Philologie und Auslegungskunst der heiligenSchrift übece er sich ben dem Hrn. D. JohannBehm und beom sei. D. Salrhenius, beym Hrn.D. Arnolde aber im Disputiren. Dies sind nundie königsbergischen Professoren, deren Schüler Hr.Lilienrhal ist.
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