33 1 Die Geschichte
l,'ch unter die Hände des berühmten David Hoog.straaren geriech, dessen Unterricht er jederzeit mir un.ter die größesten Vortheile seines Lebens gerechnet hat.Als derselbe mit Tode abgienq, betrauerten so wohl er,als sein Bruder, der geschickte per. d' Drvrlle, (*)denselben in schönen lateinischen Gedichten, aus wel-che Bernard Monera folgende Zeilen verfertigte (**):
Dorvilii fratres, ne exstinctum credite vatem.
Vestro immortalis carmine semper erit.
Nicht weniger genoß er zu gleicher Zeit der Unter.Weisung des berühmten Tib. Hcmsterhuis, welchervon 1705 bis 1717 die Philosophie, Mathematik undgriechische Sprache auf dem Gymnasio zu Amster«dam gelehret hat, von wo er nach Lranccker, undvon da 1740 nach Leiden berufen worden.> ImJahre 1713 traf es sich, daß der große per. Bur.mann nach Amsterdam kam, und ihm einige Odendes Horaz, welche die benden Herren d' Drville,der jüngere Cafp. Commelm, und Theod. Ho.genberg, nebst einigen andern von HoogstraarensLehrlingen, unter dessen Anführung, in andere Versegebracht halten, und durch diesen dem Druck warenübergeben worden, in die Hände fielen. Diesergrundgeschickte Kenner bewunderte die reine und fiieS.sende Poesie, und brachte es mit Benhülfe des bc.rühmten Gottesgelehrten, Taco Hajo v. d. Ho-nert, bev dem Vater unsers Herrn d' (Orville, da.hin, daß er diesem Erlaubniß gab, sich der Handlungzu entschlagen, und dem Studiren gänzlich zu wid-
men,
(*) S. Pst d' OrviUe. poemata. Amst. 1740, p. 8«.
{**; Das. ©.215.