;z6 Die Geschichte
würdigen sangermannischen und den demselben einver-leibten coiSlinischen Büchrrvorrath durchstäubet hatte,gieng er nach Rheiins, wohin ihn Montfauconmit Empfehlungsbriefen versehen hatte, und wo erunter andern Handschriften der Abtey die einzige vxmPhadrus, und das berühmte rheimsifche Fläfchleinbesähe; und nachdem er auch in der Bibliothek derAbtey St. Nicaise, und derKirche der H.Maria, welcheeinige Handschriften hat, gewesen war, reisest er überSedans, namur und andere Städte nach Lürrich,allwo er in die Bibliothek des Stifts St. Jacobgieng, welche über vierhundert Handschriften auswei-set, weiter über Aaken, Nlastrichc, Ruremonde,und Venlo nach Nimegen, woher er im August ge-sund wieder zu Amsterdam anlangete. Doch erblieb nicht lange zu Hause, sondern trat im Novembereine andere Reise nach London an, in Begleitungseines Bruders perer, indem der dortige, “Jo. Leon-hard, gefährlich krank lag. Hier durchgieng er aufsneue die cottonischen und königlichen Handschriften, daSreiche Münwabinet des Herzogs von pembrock,und den Dücherschatz des Grafen von Dxford, in wel-chem über achttausend kostbare Handschriften befind-lich find. Rich. 2*entley, Edm. Chisthulb,lVilh. Shcrard, Alex. Cunniczham, Biet).LNeade, Jo. Porter, Tst. Hudchinson, 'Jcv*Markland, Reinold, Plaste, Morland, undverschiedene andere Uchter Großbritanniens warendiejenigen, mit denen er hier ein ganzes Jahr langeinen gelehrten Umgang und Freundschaft pflog.Denn erst u Ende des Jahres 172; kehretc er nachHolland zurück. Hier hielt er sich bis zum Anfange
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