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[Band 1.]
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des Hrn. Jacob Philipp d'Orville. z z 7

des Sommers 1726, bald zu Amsterdam, bald zuUrrcchr, Leiden oder Haag auf, da er die merk-würdige und beynahe unvergleichliche italienische Reiseunternahm, um vornehmlich Stellten, allivo er nochviele Alterthümer zu entdecken wußte, genau durchzu-reisen. Ohne Zweifel hat sein geliebter Lehrer, deraltere Herr Burmann, welcher damals mit seinen»ntiguitaribus Siculis umgieng, nicht wenig zur Be-werkstelligung dieses Entschlusses mit beygetragen.

Der Weg gieng erst wieder durch Braband nachFrankreich. Zu s>aris hielt er sich fünf Wochenauf, theile um einige Büchersäle aufö neue durchzu-gehen ; theils die alten Freundschaften zu befestigen,und neue Bekanntschaften zu machen; theils endlichum von den französischen Gelehrten Empfehlungs-briefe nach Italien mitzunehmen; womit er auchüberaus reichlich versehen wurde. Ueber Lonrai-nebleau, Scn» Aurerre, gieng er nach Dtjon,allwo er nicht nur mit den Jesuiten <Oudin und «Sen-nin, und mit dem gelehrten Rathsherren Bastn,eine genaue Freundschaft aufrichtete, sondern auchvornehmlich mit dem vortrefflichen Präsidenten Bou-hier, dessen mit schönen Büchern so wohl als Hand-schriften reichlich versehene Bibliothek er sich verschie-dene Tage zu Nutze gemacht hat. Hier hat er einesechshundert Jahr alte Handschrift des Lucanus,und den Caper de orthographia, welcher von demherausgegebenen sehr unterschieden befunden ward,verglichen; die Noten des Salinastius in antholo-giam epigrammatum Graecorum, und Rhcnmti Pala-moms sermonum differentias, welche er hernach denmiscellaneis observationibus criticis einverleibet hat,

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