desHrn.Gerhard Meermanns. 393
den. Der entseelte Leichnam ward nach Leyden ge-bracht, und in der Peterskirche mit großer Prachtbeygesetzet. Sein Wapen findet man daselbst in i6Quartieren in natürlicher Ordnung nach Vorschriftdes Ioh. Bapr. Christin (*).
Seine Gemahlinn kehrete nach seinem Tode nachLeyden zurück, und überlebte ihn nur eine kurze Zeit,indem sie den 8 October i6gi Todes verblich, und ineben derselben Kirche begraben ivard. Ihre Ehe warmir 5 Kindern gesegnet. Das erste war GerhardMeermann, von welchem an gehörigem Orte, daszweyte Just Meermann, geboren i6;2 den 17 Octo-der, starb bereits den 4 April 1653, das dritte Joh.Meermann, ward den 12 Jul.l6;; geboren,», sehr jung,nämlich 1674 den 31 Man zum Amt eines Baillu, oderAmtmanns, über 5 Dörfer, die zu Hollands Domai-nen gehören, nämlich Noortwykerhouk, Voorhout,!ys, Hilligem und Sassenheim, befördert. Seinallerer Bruder trat ihm solches ab. Im Jahr 1678den i Nov. reisele er nach Frankreich, und ließ sichzu Orlean den 28 dieses Monats den juristischen Do-etorhut aufsetzen. Aus Frankreich verfügte er sich nachWclschland, und gieng mit den vornehmsten Leutenum, wie er denn zur Pracht sehr qeneiget war. End-lich kehrete er durch Deutschland in sein Vaterlandzurück, wo er den 5 Jul. i 6 $o eintraf, und daraufim November des folgenden Jahres im Haag vomHof van Halland unter die Advocate» aufgenommenwayd. Den 17 December 1681 heirathete er Annavan Grönendyck, Donatus Tochter. Im Jahr 1684
ward
l*) in Iurisprud. Heroic. Tom. I. p. 15t.
Heu Gei. Europa ll. Th. C c