546 Die Geschichte
beln scheinen zwar etwas an sich zu haben, das sie un-ter den Werth der andern Schriften dieses hohen Ver-fassers zu setzen scheint. Allein, er hat sie vermuthlichauch nicht zu dem Ende seinem königl. Untergebenenvorgelegt, daß sie dermaleinst nach seinem Tode mitseinen andern Werken im Druck erscheinen sollten.Sie behalren aber deswegen doch ihren Werth, undwerden billig als Denkmaale eines so großen Man.nes mit aufbehalten.
23) Freye Gedanken zur Verbesserung dermenschlichen Gesellschaft. I V Theile. Franks. 1746und 1747. Die erste Sammlung, die 9 Bogen in 8stark ist, enthält folgende Skücke: ,) Schreiben einesUropianers von den Sitten und Mängeln der Euro-päer, 2) von der Titulomanie, oder dem Misbraucheder Ehrenwörter, die man Titel nennet, z)die von sichselbst sich zeigende Vereinigung der christlichen Reli-gion , 4) sicherer Vorschlag zur Abstellung der Weit-läustigkeit der Rechtsproceffe, 5) von der Ungerechtig-keit einer absoluten Gewalt, 6) Beweis, daß die abso.lute Gewalt der Glückseligkeit eines Fürsten selber zu-wider sev, 7) Vorschlag, wie die überwiegende Machtvon Frankreich in ein Gleichgewicht mit den anderneuropäischen Staaten könne gebracht werden, 8) leh-ren eines Hofmeisters an seinen jungen Prinzen, alser die Regierung antrat. Im zweyten Stücke, das10 Bog. beträgt, stehen diese Aufsätze: 1) Anmerkun-gen über Hm. Landgrafen Wilhelms zu HessencasselSchreiben an dessen Hrn. Bruder d. d. 54 März 1575.2) Unmaaßgeblicher Vorschlag zu AuSfindung einessichern ContributionSmittels in außerordentlichen Fäl-len. -) Die Misbräuche. 4) Kurzer Entwurf, wie