des Hrn. Ludwig von Holberg. 62,
bekannt, daß er in feinen Briefen, oder Opusculi;,sein leben beschrieben bat. Die dänische Uebersehunqvon 1745, die aber sehr schlecht und unvollständig ist,indem ganze Seiten ausgelasten worden, haben nirkurz vorher angeführet. Herr Derbardiug hat inden Anmerkungen zu der deutschen Uebersttzung dieUrtheile angeführet, welche über die Schritten desHrn. von Holberg gefallet worden, auch manches er-läutert. f. Alton. gel. Zeit. No. z. und 29. von 1746.
Die Trauerrede des Hrn. von Holberg, auf denKönig Friedrich IV, die Hr. Rathlef nicht gekannthat, ist 1747. zu Copen Hagen wieder aufgeleget.Alton. gel. Zeit. No. iz. von 1747.
In eben demselben Jahre stellet? der Herr vonHolberg aus licht: Herodiani Historie udi orroBoogen, averjaac paa Dansk efrer den gröskeOrtgmal, das ist: Herodiani römistHe Historiein acht Büchern, nach dem griechischen Ori-ginal übersetzt. 1747. 1 Alph. 6 Bog. in Ocrav.In dem weicläuftigen Vorberichce giebt er die Ursa-chen vom schleunigen Anwuchs des römischen Reichsan, und gehet vom Rolliu ab. s. Alton. gel. Zeit.No. l6. von 1747. Eine deutsche Uebersehung die-ses Buchs lieferte uns Hr. Derharding in eben dem-selben Jahre.
Nunmrhro bestieg Hr. von Holberg auch diehöchste Stufe seiner Ehren, da er von dem dänischenKönige 1747. baronisiret wurde. Es wurde ihm zu-gleich eine Baroney gegeben, die er der königl. däni-schen Akademie vermacht hat, wenn er mit Tode ab-gehen wird.